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Künstlerischer Arbeitsbereich Plastik / HALLEN

Lehrangebot Sommersemester 2022

 

Anmeldung zu allen Veranstaltungen nur im LSF! 
Modus: "An-/Abmeldung mit Zulassung" bis 01.04.2022

Weitere Informationen sind zu finden auf den Aushängen in den Schaukästen in den Kunsthallen und vor dem Sekretariat Kunst der Fakultät 16.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Plastik E-Mail Adresse: plastik.fk16tu-dortmundde

Further information can be found on the notices in the showcases in the art halls and in front of the Faculty 16 Art Office.

If you have any questions, please contact the plastics e-mail address: plastik.fk16tu-dortmundde

 

Material Total:

TON[BASICS]

Simone Henninger
Blockseminar 1: Fr. 29.04.2022 14:00 – 18:00 Uhr, Sa. 30.04.2022 9:30 ­– 16:30 Uhr
Blockseminar 2: Fr. 24.06.2022 14:00 – 18:00 Uhr, Sa. 25.06.2022 9:30 ­– 16:30 Uhr

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Material Total“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem einzigen Material. Voll und ganz. Daraus wird alles geschöpft. Weniger ist mehr.

Ton ist nicht nur faszinierend, wunderbar weich und formbar, sondern auch nachtragend und manchmal schwer zu bändigen. Die Künstlerin und Keramikerin Simone Henninger vermittelt wichtiges praktisches Grundwissen zu Verarbeitungstechniken und Oberflächengestaltung und gibt einen Einblick in den gesamten Herstellungsprozess bis hin zum Brand im Keramikbrennofen. Über unterschiedliche Annäherungen an das Material im ersten Blockseminar soll eine eigene künstlerische Idee entwickelt, realisiert und reflektiert werden.

Es ist nur möglich einen der beiden Tonkurse im laufenden Semester zu belegen.

In the ongoing practical seminar "Material Total", participants dedicate themselves to a single material at a time. Fully and completely. Everything is drawn from it. Less is more.

Clay is not only fascinating, wonderfully soft and malleable, but also unforgiving and sometimes difficult to tame. The artist and ceramist Simone Henninger imparts important practical basic knowledge about processing techniques and surface design and gives an insight into the entire manufacturing process up to the firing in the ceramic kiln. Using different approaches to the material in the first block seminar, participants will develop, realise and reflect on their own artistic ideas.

It is only possible to take one of the two clay courses in the current semester.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Material Total:

TON[UNIVERSE]

Nol Hennissen
Seminar, Mo. 16 – 20 Uhr, vierzehntägig 25. 4., 09. 5., 23. 5., 30. 5., 13. 6., 27. 6., 11. 7.
Beginn: 04.04.2022, 18.00 Uhr, online

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Material Total“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem einzigen Material. Voll und ganz. Daraus wird alles geschöpft. Weniger ist mehr.

Angefangen wird mit einer Einführung im Umgang mit dem Material Ton. Anhand von Bildbeispielen wird die enorme Bandbreite an Möglichkeiten gezeigt, die das Material Ton bietet, vermittelt das Seminar, was das Material nicht so gut kann. Mit Ton kann man wunderbar und auch schnell visualisieren, skizzieren, Dinge erschaffen. Auf experimentelle Weise tasten wir uns an das Material heran. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Wir suchen neue Möglichkeiten, bei denen ein vielleicht abwegiger, zufälliger Ansatz sehr viele brauchbare Fragen eröffnen kann.

Wir erörtern, welche Werkzeuge zum Arbeiten mit Ton benötigt werden, eventuell müssen eigene Werkzeuge entwickelt oder erfunden werden. Es werden Formen aufgebaut (massiv), aufgeschnitten, ausgehöhlt und wieder zusammengesetzt, und es werden Formen von vornherein keramisch (dünnwandig) aufgebaut. Wir steigen auch in die Welt des Formenbaus ein, das Herstellen von Negativformen aus Gips, als Vorstufe einer Arbeitsweise mit keramischen Gießmassen, aber auch für den normalen Ton und andere Materialien, wie Beton, Silikon, usw.  Schritt für Schritt werden wir die Arbeitsweisen mit Bedacht durchführen. Keramik ist fragil und nur beim Skizzieren schnell.

Jede(r) erarbeitet ein eigenes Projekt. Hierbei wird auch auf die Konzeptarbeit großen Wert gelegt.

Es ist nur möglich einen der beiden Tonkurse im laufenden Semester zu belegen.


Fully and completely. Everything is drawn from it. Less is more.

The seminar begins with an introduction to the use of clay as a material. With the help of picture examples, the enormous range of possibilities offered by the material clay is shown, the seminar conveys what the material cannot do so well. With clay you can visualise wonderfully and quickly, sketch, create things. We approach the material in an experimental way. There is no right or wrong way. We are looking for new possibilities, where a perhaps off-beat, random approach can open up many useful questions.

We discuss which tools are needed to work with clay, perhaps we have to develop or invent our own tools. Moulds are built up (solid), cut open, hollowed out and reassembled, and moulds are built up ceramic (thin-walled) from the outset. We will also enter the world of mould making, making negative moulds out of plaster, as a preliminary step to working with ceramic casting compounds, but also for normal clay and other materials such as concrete, silicone, etc.  Step by step we will carry out the working methods with care. Ceramics are fragile and only fast when sketching.

Each participant will work on his or her own project. Great emphasis will also be placed on concept work.

It is only possible to take one of the two clay courses in the current semester.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

On(e) Campus

Prof. Martin Kaltwasser und Maik Ronz, Prof. Renée Tribble (RP)
Seminar, Di. 10 – 12 Uhr und Blocktermine / Mi. 9 – 12 Uhr (RP)
Beginn: 19.04.2022

Dieses Seminar findet im Rahmen einer Kooperation mit dem künstlerischen Arbeiten (KA) im Arbeitsbereich Plastik sowie der Fakultät Raumplanung (RP) statt.

Für die Einen aufgrund der digitalen Semester ein völlig unbekannter Ort. Für die Anderen ein vermeintlich bis ins letzte Detail vertrautes Terrain: Unser Uni-Campus. Wer kennt ihn wirklich? Gibt es unbekannte verborgene Kleinode? Wer war überhaupt schon auf dem Südcampus? Wer kennt die größte renaturierte Autobahn des Ruhrgebiets?

In diesem Praxisseminar erkunden wir den TU-Campus auf Herz und Nieren, räumliche Potentiale, Aufenthaltsqualitäten, soziale und kommunikative Hotspots, auf Möglichkeitsräume und Veränderungspotentiale. Wir ermitteln Grundlagen einer Psychogeographie des Raums, die in materiellen Veränderungen, Ergänzungen, räumlichen oder multimedialen Interventionen und künstlerischen Eingriffen in diesen Raum münden. Dazu dient unser Campus als konkretes wie grenzenloses Labor, als künstlerischer Spielraum mit Publikumsverkehr.

This seminar takes place within the framework of a cooperation with the artistic work (KA) in the department of sculpture as well as the faculty of spatial planning (RP).

For some, a completely unknown place due to the digital semesters. For others, a supposedly familiar terrain down to the last detail: our university campus. Who really knows it? Are there unknown hidden gems? Who has even been to the South Campus? Who knows about the largest renaturalised motorway in the Ruhr area?

In this practical seminar we will explore the TU campus through its paces, spatial potentials, qualities of stay, social and communicative hotspots, for spaces of possibility and potentials for change. We determine the basics of a psychogeography of space, which result in material changes, additions, spatial or multimedia interventions and artistic interventions in this space. For this purpose, our campus serves as a concrete as well as boundless laboratory, as an artistic play space with public access.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Entdecken, dann Hacken

Oanh Nguyen m/ Jörg Baumann, Julius Ruppert
Seminar, Di. 12 – 14 Uhr
Beginn: 12.04.2022

Dieses Seminar wird in Zusammenarbeit mit dem MakerSpace des Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dortmund angeboten.

Manchmal steckt mehr in einem Gegenstand drin, als der erste Nutzen es vermuten mag - der kaputte Toaster, der nun als Wecker dient; die alte PC-Tastatur, die nun ein Konzert mit Lichtshow steuert; oder der verstaubte Sessel, der plötzlich ein Hörbuch vorliest. 

Im Seminar "Entdecken dann Hacken" werden wir uns mit den Themen Wegwerfgesellschaft, Konsum und den sich daraus ergebenden Handlungsmöglichkeiten künstlerisch auseinandersetzen. Zu diesem Zweck arbeiten wir uns im Do-It-Yourself-Verfahren in die Eigenheiten und Eigenschaften von ursprünglich ausgedienten Gegenständen ein, um sie im Sinne einer neuen Verwendung zu modifizieren (sog. “Upcycling”). Hierbei kommt es auf Eure künstlerische Sichtweise an, wir geben Euch die technischen Grundlagen im Löten und Programmieren und helfen Euch die Funktion der elektronischen Bauteile, welche Ihr in euren Altgeräten vorfindet, zu verstehen, damit Ihr sie in Eurem Sinne umbauen könnt. Auf der Grundlage der gemachten Entdeckungen sollt Ihr Euer eigenes spezielles Projektvorhaben gestalten, welches Ihr mit der Unterstützung des CET MakerSpace im Laufe des Semesters umsetzt.

Die Praxis steht in diesem Seminar klar im Vordergrund und mit reichlich Try and Error werdet Ihr nicht nur zahlreiche Altgeräte vor dem Schrottplatz bewahren, sondern auch neue Fähigkeiten für zukünftige Projekte erlernen. 

This seminar is offered in cooperation with the MakerSpace of the Centre for Entrepreneurship & Transfer (CET) at TU Dortmund University.

Sometimes there is more to an object than its first use might suggest - the broken toaster that now serves as an alarm clock; the old PC keyboard that now controls a concert with a light show; or the dusty armchair that suddenly reads an audio book aloud.

In the seminar "Discover then Hack" we will deal artistically with the topics of throwaway society, consumption and the resulting possibilities for action. For this purpose, we will work on the peculiarities and properties of originally discarded objects in a do-it-yourself process in order to modify them in the sense of a new use (so-called "upcycling"). We will teach you the technical basics of soldering and programming and help you to understand the function of the electronic components you find in your old equipment, so that you can modify them to your liking. Based on the discoveries made, you will design your own special project, which you will implement with the support of the CET MakerSpace in the course of the semester.

Practice is clearly in the foreground in this seminar and with plenty of try and error you will not only save numerous old devices from the scrap heap, but also learn new skills for future projects.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Material Total:

Cars Into ...Das Automobil als Ideen- und Materialressource für eine künstlerisch-plastische Praxis

Prof. Martin Kaltwasser
Vertiefungsseminar, Di. 14 – 18 Uhr
Beginn: 12.04.2022

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Material Total“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem einzigen Material. Voll und ganz. Daraus wird alles geschöpft. Weniger ist mehr.

Das Vertiefungsseminar Cars Into... widmet sich der künstlerischen Erforschung des Automobils als gesellschaftsprägender Mobilitätsmaschine, Designobjekt, Ingenieursmeisterwerk, Alltagsgegenstand und dem Studium von dessen Materialität - von der Karosserie bis zum letzten Dichtungsring. Ein zunächst noch intaktes und nach und nach von den SeminarteilnehmerInnen komplett zerlegtes Auto ist Ausgangspunkt für einen multidisziplinären künstlerischen Erkundungsprozess der Transformation, Umdeutung und Verwendung seiner Teile für konzeptuelle Ideen, neue Formen, Design, Zeichnungen, experimentelle Plastik, Raumversuche, Architekturen, multimediale Kunst und Performances. Anything goes.
Das Seminar spielt konzeptuell wie praktisch-handwerklich erkundend mit der Begrifflichkeit von Fortbewegung, Nachnutzung, Dekontextualisierung und Recycling, die Hallen werden zu einer großen Zerlegungs- und Experimentalwerkstatt, zu einem Ort der künstlerischen Forschung, der Bricolage und Neuerfindung.
Das Seminar wird begleitet durch Gastvorträge von ExpertInnen aus Mobilitätswelten, Kunst, Design, Materialforschung und Nachhaltigkeit, sowie durch Filme und Exkursionen.
Ein Ziel des Seminars ist es, ein Auto komplett in allen Einzelteilen zu verstehen und umzuwandeln und all seinen Teilen neue Lebensperspektiven durch künstlerische Intensivbehandlung zu geben.

In the ongoing practical seminar "Material Total", participants dedicate themselves to a single material at a time. Fully and completely. Everything is drawn from it. Less is more.

The advanced seminar Cars Into... is dedicated to the artistic exploration of the automobile as a mobility machine that shapes society, a design object, an engineering masterpiece, an everyday object and the study of its materiality - from the body to the last gasket. A car, initially still intact and gradually completely dismantled by the seminar participants, is the starting point for a multidisciplinary artistic exploration process of transformation, reinterpretation and use of its parts for conceptual ideas, new forms, design, drawings, experimental sculpture, spatial experiments, architectures, multimedia art and performances. Anything goes.
The seminar plays with the conceptuality of locomotion, re-use, decontextualisation and recycling in a conceptual and practical exploratory way. The halls become a large disassembly and experimental workshop, a place of artistic research, bricolage and reinvention.
The seminar will be accompanied by guest lectures by experts from mobility worlds, art, design, material research and sustainability, as well as by films and excursions.
One of the aims of the seminar is to understand and transform a car completely in all its individual parts and to give all its parts new perspectives on life through intensive artistic treatment.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Know Your Tools:

Video I

Marvin Eil
Seminar, Mi. 12:15 – 13:45 Uhr
Kursbeginn: 13.04.2022

In diesem Kurs werden im Mac-Pool der HALLEN die Basiskenntnisse der Technik des Videoschnitts vermittelt. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Wir filmen, schneiden und bekommen einen Einblick in die Kunstform Video Art. Wir lernen das Videoschnittprogramm DaVinci Resolve kennen, den Umgang mit der Kameratechnik sowie durch einfache Übungen die Herstellung eines künstlerischen Videoclips. Kleine Übungen laden zu verschiedenen Zugangsweisen zum Filmen und zum Videoschnitt ein: Möglichkeiten des Gebrauchs von Schnitten, Effekten, Audiosamples sowie Found Footage, die zu konzeptionellen oder experimentellen künstlerischen Videoarbeiten führen. Im Anschluss können Videos selbstständig hergestellt werden. Ziel ist es, ein selbstständig produziertes künstlerisches Video zu präsentieren.

In this course, basic knowledge of video editing techniques is taught in the Mac pool at HALLEN. Previous knowledge is not necessary.

We will film, edit and gain an insight into the art form of video art. We will get to know the video editing programme DaVinci Resolve, how to use the camera technology and how to produce an artistic video clip through simple exercises. Small exercises invite different approaches to filming and video editing: Possibilities of using cuts, effects, audio samples as well as found footage, leading to conceptual or experimental artistic video works. Videos can then be produced independently. The aim is to present an independently produced artistic video.

Modul-Codes: BA/MA LABG2016: KA1 – KA21

 

Kurzfilm: Sleepless Nights

Marvin Eil
Seminar, Mi. 14:15 – 15:45 Uhr
Kursbeginn: 13.04.2022

In Video II stellen wir im Sommersemester den Kurzfilm in den Mittelpunkt des Seminars und fokussieren uns auf Filmideen mit dem Rahmenthema „Sleepless Nights“. Vorkenntnisse oder Belegung des Video I Seminars sind dabei nicht notwendig.

Alle Teilnehmenden sollen schrittweise einen persönlichen Zugang zu dem Thema finden und individuelle Kurzfilme entwickeln, die trotzdem miteinander in Verbindung stehen und alle erdenklichen Facetten von „Sleepless Nights“ beleuchten. Zunächst schauen wir uns Werke anderer Videokünstler:innen an, bevor es an die eigene Idee geht: sowohl Horror- oder Mystery-Film, ein Film über das Night Life, Insomnia, die Ästhetik nächtlicher Phänomene oder eine Kurzgeschichte erzählt mit Figuren mittels Stop-Motion-Animation, alles ist hier möglich. Ob die Filmkamera das zentrale Mittel der Wahl für den künstlerischen Prozess ist, Stop-Motion-Technik, Greenscreen oder die Video-Collage im Videoschnittprogramm – der technische Aspekt rückt zunächst in den Hintergrund und soll eher bei individuellem Bedarf statt kursübergreifend eine Rolle spielen. Ziel ist es, einen selbstständig produzierten künstlerischen Kurzfilm zu präsentieren.

In Video II, we put the short film at the centre of the seminar in the summer semester and focus on film ideas with the framework theme "Sleepless Nights". Previous knowledge or attendance of the Video I seminar is not necessary.

All participants should gradually find a personal approach to the theme and develop individual short films that are nevertheless connected to each other and illuminate all conceivable facets of "Sleepless Nights". First we will look at the works of other video artists before we start to develop our own ideas: horror or mystery films, a film about night life, insomnia, the aesthetics of nocturnal phenomena or a short story told with characters using stop-motion animation - everything is possible here. Whether the film camera is the central tool of choice for the artistic process, stop-motion technique, green screen or the video collage in the video editing programme - the technical aspect initially takes a back seat and should rather play a role in individual needs rather than across the course. The aim is to present an independently produced artistic short film.

Modul-Codes: BA/MA LABG2016: KA1 – KA21

 

Kolloquium

Prof. Martin Kaltwasser
Mi. 16 – 20 Uhr
Beginn: 13.04.2022

Gesprächswerkstatt für laufende Arbeitsprozesse eigener Werke. Annäherung, Findungsprozesse, Reflexion und Präsentation der eigenen Position und der anderer Künstler. Besprechung von avisierten Prüfungsarbeiten (Modulabschluss- Fachpraktische Prüfung, Examenskandidaten/innen). Hier kann der Stand der künstlerischen Arbeit vorgestellt werden, Ideen für weitere Arbeiten im Diskurs entwickelt und Prüfungen besprochen werden. Dabei wird der Blick auf die eigene Arbeit geschärft und die Frage der eigenen Kernfragestellungen, Konzepte, Techniken und  Visionen verdichtet, auch im Vergleich zu ähnlichen Positionen. Das Kolloquium bietet aber auch Platz für Exkursionen, Atelierbesuche, Filmscreenings und weiterreichende, interdisziplinäre, auch über die Kunst hinausgehende Themen und Diskussionen. Sonderthema im SoSe 2021: Input-Vorträge, Präsentationen und Filme zu Frauen in der internationalen zeitgenössischen Bildhauerei, Installationskunst, multimedialen Kunst, Performancekunst und im Kunstbusiness.

Das Kolloquium ist für alle Interessierten offen. Für eine Anrechnung ist eine regelmäßige Teilnahme erforderlich.

Discussion workshop for ongoing work processes of one's own works. Approaching, finding processes, reflection and presentation of one's own position and that of other artists. Discussion of planned examinations (final module examinations, practical examinations, examination candidates). Here the status of the artistic work can be presented, ideas for further work developed in discourse and examinations discussed. The view of one's own work is sharpened and the question of one's own core questions, concepts, techniques and visions is condensed, also in comparison to similar positions. The colloquium also offers space for excursions, studio visits, film screenings and more far-reaching, interdisciplinary topics and discussions that also go beyond art. Special topic in summer semester 2021: input lectures, presentations and films on women in international contemporary sculpture, installation art, multimedia art, performance art and in the art business.

The colloquium is open to all interested parties. Regular attendance is required for credit.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Kraftwerk Lohberg

Maik Ronz m/ Fred-Louis von Oettingen, Tobias Euler
Seminar, Do. 10:00 – 12:00 Uhr und Blocktermine
Beginn: Di., 21.04.2022

Das Kraftwerk Lohberg stellt die Stromerzeugung mit menschlicher Muskelkraft in den Mittelpunkt einer künstlerischen, architektonischen, technischen und sozialen Auseinandersetzung. Es ist ein Kraftwerk-Prototyp, der Energieerzeugung nach der Ära der fossilen Energieträger grundlegend mit den Mitteln der Kunst auf eine praktische, lokale, nutzbare Ebene führt. Inmitten des Bergparks Lohberg auf der ehemaligen Zechenanlage in Dinslaken-Lohberg entstand unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung von Frühjahr bis Sommer 2015 ein großzügig verglaster, aufgeständerter Holzpavillon.

Im Seminar geht es darum kreative Objekte und Geräte zur Stromgewinnung aus Muskelkraft prototypisch zu entwickeln. Mit diesem selbsterzeugten Strom, der in einer zentralen Schaltanlage zusammenfließt, lassen sich verschiedenste Anwendungen erproben, vorführen und experimentell weiterentwickeln wie Fahrradkino, Fitnessstudio, Holz-, Mechanik- und Elektrotechnikwerkstatt, Spiel-, Sport-, Do-it-Yourself-Raum, Galerie, Treffpunkt, Möglichkeitsraum.

The Lohberg power plant places the generation of electricity with human muscle power at the centre of an artistic, architectural, technical and social debate. It is a power plant prototype that fundamentally takes energy generation after the era of fossil fuels to a practical, local, usable level with the means of art. In the middle of the Bergpark Lohberg on the former colliery site in Dinslaken-Lohberg, a generously glazed, elevated wooden pavilion was created with the participation of the local population from spring to summer 2015.

The seminar is about developing prototypes of creative objects and devices for generating electricity from muscle power. This self-generated electricity, which flows together in a central switchgear, can be used to test, demonstrate and experimentally develop a wide variety of applications, such as a bicycle cinema, fitness studio, wood, mechanics and electrical engineering workshop, playroom, sports room, do-it-yourself room, gallery, meeting place, possibility space.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Know Your Tools:

Metallwerkstatt

Ralf Reinhardt
Übung, Fr. 10 – 12 Uhr
Kursbeginn: 22.04.2022

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Know Your Tools“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem Werkzeug oder einer Herstellungs/Handwerks/Produktions-methode.

Unser Metallatelier in den Hallen hat das Equipment für verschiedene Metalltechniken. Hier werden verschiedene Schweißtechniken erlernt, damit in späteren Seminaren die Schweißgeräte frei genutzt werden können. Ferner wird die Bedienung der verschiedenen Metallschleifgeräte, Sägen und diverse Werkzeugen eingeübt. Im Anschluss kann die Werkstatt genutzt werden, um selbstständig zu arbeiten. Die Credits werden durch eine aktive Teilnahme und sichtbare Arbeitsprozesse erworben. Die Dokumentation des kreativen Prozesses als eigene Gestaltungsarbeit kann zu einem zusätzlichen Modulabschluss führen.

In the ongoing practical seminar "Know Your Tools", participants dedicate themselves to one tool or one manufacturing/craft/production method at a time.

Our metal workshop in the halls has the equipment for different metal techniques. Various welding techniques are learned here so that the welding equipment can be used freely in later seminars. Furthermore, the operation of the various metal grinders, saws and various tools is practised. Afterwards, the workshop can be used to work independently. Credits are earned through active participation and visible work processes. Documentation of the creative process as one's own design work can lead to an additional module qualification.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1_6; KA2_3; KA5_3

 

Vor-Ort Seminar: 

Berlin

Prof. Martin Kaltwasser und Maik Ronz
Kompaktwoche, 5. – 10.6.2022

Kern des Vor-Ort Seminars ist ein drei-tägiger Workshop in der Floating University. Außerdem stehen Besuche von Orten der Kunstproduktion in Berlin, wie z.B. den BBK-Bildhauerwerkstätten, den Uferhallen und Künstlerateliers auf dem Plan, gepaart mit Besuchen von Ausstellungsorten zeitgenössischer Kunst im Innen- und Außenraum. Ein detailliertes Programm ist in Arbeit.

Unterkunft und Anreise erfolgt auf eigene Kosten und selbstorganisiert.

The core of the on-site seminar is a three-day workshop at the Floating University. Also on the schedule are visits to sites of art production in Berlin, such as the BBK sculpture workshops, the Uferhallen and artists' studios, paired with visits to indoor and outdoor exhibition venues of contemporary art. A detailed programme is in the works.

Accommodation and travel are at the participants' own expense and self-organised.

Modul-Codes: BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.