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Kunstdidaktik und Kunstvermittlung

Lehrangebot Som­mer­se­mes­ter 2021

Vorschau Som­mer­se­mes­ter 2021

Kunstdidiaktik

Die An­mel­dung­en erfolgen – so nicht ausdrücklich anders angegeben – über das LSF


Bildkompetenz
PD Dr. An­dre­as Zeising
Dienstag 12-14 Uhr, Beginn: 20.04.2021
EF 50 R. 4.234
LABG 2016 [Modul KD2.3 (»Mediendidaktik«), KD4.2 (»Kunstunterricht innovieren«)]
2SWS

Bildkompetenz ist ein zentraler fachcurricularer Gegenstand und ein erklärtes Bildungsziel des Kunstunterrichts. Gemeint ist dabei nicht nur das rezeptive Verstehen von Bildern und die Orientierung in der di­gi­ta­len Medienmoderne, sondern auch der darauf aufbauende produktiv-gestalterische Umgang mit Bildern, so dass zuweilen auch von Bild- und Darstellungskompetenz die Rede ist. Das Seminar the­ma­ti­siert Ansätze und didaktische Zugänge zu diesem Problemfeld, die von den Stu­die­ren­den in selbstständiger Form erprobt und vorgestellt wer­den.

Literatur:
- Franz Billmayer (Hrsg.): An­ge­boten. Was die Kunstpädagogik leisten kann, München 2008
- Kunibert Bering u. Rolf Niehoff: Bildkompetenz. Eine kunstdidaktische Perspektive, Oberhausen: Athena 2013

 


Zeichnen
PD Dr. An­dre­as Zeising
Montag 18-20 Uhr, Beginn: 19.04.2021
EF 50 R. 4.234
LABG 2016, [KD1.2 (»Ästhetisches Verhalten von Kindern und Jugend­lichen«)]
2SWS

»Das Zeichnen ist eines der wesentlichsten, wenn nicht das zentrale Medium bildnerischen Handeln, in der Kunst, Kunstpädagogik wie auch in der Wis­sen­schaft«, konstatiert die Kunstpädagogin Barbara Lutz-Sterzenbach. Zeichnen ist nicht einfach nur kreative Bildproduktion, sondern steht in engem Zusammenhang mit Prozessen der Imagination und der Erkenntnis, weshalb sich heute viele wis­sen­schaft­liche Disziplinen dafür interessieren. Die Kinderzeichnung wird im Seminar einen besonderen Schwerpunkt einnehmen.

Literatur:
- Barbara Lutz-Sterzenbach u. Johannes Kirschenmann (Hrsg.): Zeichnen als Erkenntnis. Beiträge aus Kunst, Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik, München 2014

 

Aktuelle Positionen kritischer Kunstdidaktik
PD Dr. An­dre­as Zeising
Montag 12-14 Uhr, Beginn: 19.04.2021
EF 50 R. 4.234

LABG 2016, [KD2.2/3.2 (»Diagnose und in­di­vi­du­elle För­de­rung in kunstdidaktischen Prozessen«), KD4.2 (»Kunstunterricht innovieren«)]
2SWS

Das Lektüreseminar fasst aktuelle Beiträge der kunstdidaktischen Auseinandersetzung mit Fragen wie Postkolonialismus, Transkulturalität, Feminismus und Gendertheorie in den Blick. Die Texte wer­den in Moodle zur Ver­fü­gung gestellt. Die Teilnahme am Seminar ist an die Bereitschaft zum Lesen geknüpft und daran, allein oder im Team eine Textpatenschaft für eine wöchentliche Sitzung zu übernehmen, das heißt die Wochenlektüre aufzubereiten und ge­mein­sam mit dem Dozenten in der Seminarsitzung zur Diskussion zu stellen. 

 


Wohnräume und Lebensstilkonzepte
PD Dr. An­dre­as Zeising
Mittwoch 10-12 Uhr, Beginn: 21.04.2021
EF 50 R. 4.234
LABG 2016, [KD5.2 (»An­ge­wand­te Kunstvermittlung«)]
2SWS

Gegenstand des Seminar ist die Fra­ge, wie sich Wohn- und Lebensstilkonzepte im musealen Kontext didaktisieren lassen. Die aus der Frühzeit des Museums stammende Form der Präsentation in sogenannten Period Rooms, also statischen Ensembles aus Möbeln und Einrichtungsgegenständen, mit deren Hilfe die BesucherInnen eine Zeit »besichtigen«, wird heute zunehmend kontakariert oder durch den Ein­satz medialer Vermittlungstools ergänzt. Das Seminar wirft anhand konkreter Beispiele einen Blick in die Geschichte und die Gegenwart solcher Vermittlungskonzepte. Falls es wieder mög­lich sein sollte, stehen auch Museumsexkursionen auf dem Plan.

Literatur:
- Penny Sparke (ed.): The modern Period Room. The construction of the exhibited Interior 1870 to 1950,        New York 2006
- Peter J. Schneemann u. Barbara Biedermann: Geschichtsräume / narrative Räu­me. Der zeitgenössische Period Room als Reflexionsmodell zu Konstruktion und Aneignung von Geschichte, in: Christine Göttler u.a. (Hrsg.): Reading Room. Re-Lektüren des Innenraums, Berlin/Boston 2019, S. 107–116.

 


Folkwang Impuls
Christin Ruppio M.A.
Donnerstag 12-14 Uhr, Beginn: 22.04.2021
EF 50, R.4.234
LABG 2016, [KD4.1; KD5.2 (»An­ge­wand­te Kunstvermittlung«)]
2 SWS

Am 25. März 1921 verstarb der Mäzen und Kulturvermittler Karl Ernst Osthaus verfrüht und hinterließ in seiner Heimatstadt Hagen die bedeutende Sammlung des Folkwang-Museums sowie bis heute sichtbare Fragmente wegweisender Projekte in den Be­rei­chen Baukultur und angewandte Künste. Zwischen 1902 und 1921 hatte Osthaus Künstler/innen und Architekten (u.a. Milly Steger, Peter Behrens, Bruno Taut und Walter Gropius) nach Hagen geladen, um mit ihnen Projekte durch­zu­führen, die seiner Idee der Vereinbarkeit von Kunst und Leben im ganzen Stadtgebiet Gestalt verleihen sollten. Mit Initiativen wie den Wanderausstellungen des Deut­schen Mu­se­um für Kunst in Handel und Gewerbe sorgte Osthaus aber ebenso dafür, dass seine Vision weit über die Grenzen Hagens hinaus Beachtung fand. Während die Bauten und Kunstwerke im öf­fent­lichen Raum weiterhin das Stadtbild Hagens prägen, wurde die Folkwang-Sammlung in­klu­si­ve der Weltkunst-Objekte nach Osthaus’ Tod nach Essen verkauft und die Sammlung kunstgewerblicher Objekte nach Krefeld.

Zum 100. Todestag von Karl Ernst Osthaus blicken wir zurück auf eine Person und eine Geschichte, die von außerordentlichem Sendungsbewusstsein ebenso geprägt war, wie von teils paradox erscheinenden Aussagen und Handlungen. Im Seminar wer­den wir Osthaus’ Vision aus un­ter­schied­lichen Per­spek­tiven un­ter­su­chen (z.B. aus den Reformbewegungen und Weltkunst-Ansätzen um 1900 heraus) und der heute über mehrere Städte und Institutionen verstreuten Sammlung nachspüren. Dabei wird uns nicht allein die Retrospektive beschäftigen, sondern auch die Fra­ge, welche zukunfts­weisenden Aspekte sich in diesem vom Folkwang ausgehenden Impuls bis heute finden.

 


sharing heritage
Christopher Kreutchen M.Ed.
Donnerstag 16-18 Uhr, Beginn: 22.04.2021
EF 50, R.4.234
LABG 2016, [KD7.2 (»Scanning Spaces«)]
2 SWS

Im Kontext von DoProfiL (Dort­mun­der Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung) stellt das Seminar Fragen nach kultureller Teilhabe; nach sharing heritage in Zeiten der Pandemie, Limitierung räumlicher Zugänglichkeit und des social distancings. Wer erbt von wem eigentlich was? Lässt sich das Erbe ausschlagen, oder was ist der ben­efit von Teilhabe? Geht sharing heritage eigentlich digital? Das Seminar flankiert die III. Staffel der »Dort­mun­der DENKwerkstatt Kunstwissenschaft«, die sich im Som­mer­se­mes­ter dem gleichen The­ma wid­met. Aus dem geteilten DENKraum der wöchentlichen Kurzimpulse nimmt das Seminar die Gedankensplitter der beteiligten For­sche­rin­nen und Forscher auf, diskutiert und kontextualisiert sie.

Im engen Austausch mit der Arbeits­gruppe »Kulturelle Teilhabe« – For­sche­rin­nen und Forschern der Kunstgeschichte, Kunstdidaktik, katholischen wie evangelischen Theo­lo­gie, der Anglistik, Psycholinguistik, Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten, Philosophie, Musik­wissen­schaft und historischen Bil­dungs­for­schung – wird nach Choreografien der Teilhabe gesucht, die Kulturräume an die »Alltagsräume« anschließen.

 

 

»Was mach‘ ich denn dann in der Schule?« Vorbereitungsseminar zum Praxissemester
Stefan Gutsche
Freitag, 16-18 Uhr, Beginn: 23.04.2021
EF 50, R.4.234
LABG 2016, [TPM1.1 (Vorbereitungsseminar)]
2 SWS

Es wird konkreter, das Praxissemester zeichnet sich am Horizont ab. Zurück in die Schule, und dann? Planen, didaktisch reduzieren, diagnostizieren, sinnvolle Aufgaben erstellen, individuell fördern, Bilder transparent be­wer­ten, evaluieren..., Kunst unterrichten?
Das Seminar dient einer fachlichen Vorbereitung der Praxis­phase auf inhaltlicher wie praktischer Ebene. Es bietet neben der Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragestellungen zum Fach und seiner Unterrichtswirklichkeit auch An­re­gung­en zu Methoden der Vermittlung sowie Denkanstöße zur eigenen Positionierung im Kontext der Schule. Anknüpfend an das eigene Selbstbild und die be­ste­hen­de Vorstellung von Kunstunterricht zielt es darauf ab, diese anhand von aus­ge­wähl­ter Literatur und konkreten Beispielen realistisch und gewinnbringend zu bestärken und erweitern, um letztlich einen planvollen Einstieg in die Berufswirklichkeit zu ermöglichen.

 


»Endlich wieder Schule.« Begleitseminar zum Praxissemester
Stefan Gutsche
Sams­tag 10-16 Uhr (Blockseminar). Auf­takt­ver­an­stal­tung: 10.04.2021, 10.00 Uhr. Blocktermine: 17.04.2021, 08.05.2021, 12.06.2021
EF 50, R.4.234
LABG 2016, [TPM1.2 (Begleitseminar)]
2 SWS

Dieses Blockseminar dient der fachlich-professionellen Begleitung während der zeitgleich stattfindenden Praxis­phase. Es ermöglicht den Austausch über unterrichtliche wie außerunterrichtliche Er­fah­run­gen sowie die Reflexion unterschiedlichster Situationen in der Schule und bietet in­di­vi­du­elle An­re­gung­en und Impulse auf formaler wie inhaltlicher Ebene. Die kritische Auseinandersetzung mit sowohl dem eigenen Forschungsvorhaben/ Unterrichtsprojekt als auch der eigenen Haltung gegenüber dem Unterrichtsfach Kunst sind hierbei von zentralem In­te­res­se­.

 


Kunstunterricht planen und reflektieren
Lisa Clemens
Montag, 16-18 Uhr (14tägig), Beginn: 19.04.2021
EF 50, R.4.234
LABG 2016, [TPM2.1 (Vorbereitungsseminar), TPM2.2 (Begleitseminar)]
2 SWS

Der spanische Maler Francisco de Goya (1746-1828) ist mit sei­nem Werk Gegenstand des zen­tra­len Abiturs im Fach Kunst in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr und auch noch bis zum Abitur 2023. In diesem Seminar wol­len wir uns anhand eben jenes Unterrichtsgegenstandes der Oberstufe allgemeinen kunstdidaktischen Fragen zur Reihenplanung, zur Erstellung gestaltungspraktischer Aufgaben und auch zur Bewertung dieser stellen. Auch theoretische und praktische Leistungsüberprüfungen (Klausuren) in dem Fach Kunst wer­den im Seminar the­ma­ti­siert. Des Weiteren soll die Einbindung außerschulischer Lernorte sowie digitaler Me­di­en in den Lernprozess der Schü­ler­in­nen und Schüler diskutiert wer­den. Der Aspekt des Unterrichtens in inklusiven Lerngruppen wird immer wieder mit anklingen.

Insgesamt soll es darum gehen, kunsthistorisches und fachdidaktisches Wissen mit Praxiswissen zu verknüpfen und fruchtbar zu ma­chen.

Beschreibung des Seminarablaufs:

Dieses Seminar versteht sich bezüglich der Vermittlung der Inhalte als Seminar und nicht als Vorlesung. Das heißt, dass Ihre Mitarbeit explizit erwünscht bzw. die einzelnen Sitzungen dementsprechend angelegt sind. Immer wieder wird es Arbeitsphasen in den Seminarsitzungen geben, in denen Sie sich als Teilnehmer gegenseitig strukturiert Rückmeldungen geben oder ge­mein­sam et­was er­ar­bei­ten. Jede zweite Woche findet das Seminar zudem in Form einer Arbeitssitzung statt, d.h. dass Sie ge­mein­sam mit ei­nem Studienpartner eine klar umrissene und schulpraktische Aufgabe (bspw. das Erstellen einer gestaltungspraktischen Aufgabe) bewältigen.

Aufgrund der aktuellen Situation wird das Seminar zu­nächst einmal per Zoom statt­finden. Falls die Lage es zulässt und Sie als Seminarteilnehmer*innen einverstanden sind, kön­nen wir das Seminar auch gern als Präsenzveranstaltung – ggfs. in geteilten Gruppen – ge­stal­ten.

 

Vom Ort zum Raum: Räu­me im Kunstunterricht
Anna Renfordt
Donnerstag 16-18 Uhr, Beginn: 22.04.2021
EF 50, R.4.234
LABG 2016, [KD7.2 (»Scanning Spaces«)]
2 SWS

Kunstunterricht findet zumeist sicherlich im Kunstfachraum statt, die Einbeziehung außerschulischer Lernorte hat jedoch ebenfalls eine lange Tradition. Klassischerweise denkt man dabei an Museen, aber gerade auch der alltägliche Lebensraum von Kindern und Jugend­lichen bietet vielfältige Po­ten­ziale für die Thematisierung im Kunstunterricht.

In diesem Seminar wer­den wir uns mit ver­schie­de­nen beispielhaften Lernorten sowie der Fra­ge nach deren sinnstiftender Einbeziehung in den Un­ter­richt beschäftigen. Unter an­de­rem wer­den wir uns dabei mit künstlerischer Kartografie und der kunstdidaktischen Methode des Mappings beschäftigen, die das Ziel der vertieften Auseinandersetzung mit Orten hat und sie damit zu erfahrbaren Räumen wer­den lässt.

Das Seminar wird auf ZOOM statt­finden. Ob im späteren Verlauf des Semesters auch Präsenztermine an einzelnen thematisierten Lernorten mög­lich sein wer­den, ist aktuell noch völlig offen. Dies würde das Einverständnis aller Beteiligten voraussetzen.

Kunstdidaktik & Kunstvermittlung

Lehrangebot Win­ter­se­mes­ter 2020/21

Einführung in die Kunstdidaktik
PD Dr. An­dre­as Zeising
Montag, 12-14 Uhr und Dienstag 12-14 Uhr, Beginn in der zweiten Vorlesungswoche
Raum 5.246

Lehramt Kunst (LABG 2016), Modul KD 1.1

Das Seminar macht mit den grundlegenden Gegenstandsbereichen, Theoriekonzepten und Methoden der Kunstdidaktik als Fachwissenschaft vertraut. Dabei wer­den zum einen die historischen Wurzeln der Kunstpädagogik behandelt, die von der Reformpädagogik der Zeit um 1900 bis zur Bauhausmoderne reichen. Zum anderen wer­den aktuelle kunstpädagogische und fachdidaktische Positionen und Konzepte erläutert und kritisch zur Diskussion gestellt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Fra­ge, wie sich das Fach im Hinblick auf gesellschaftliche He­raus­for­de­rung­en wie Mi­gra­tion, Inklusion und Transkulturalität positioniert und damit implizit auch legitimieren kann.

Literatur zur Einführung:
- Georg Peez: Einführung in die Kunstpädagogik, 5., aktualisierte Auflage, Stuttgart 2018

 

Schaffende Hände. Vermittlung von künstlerischer Ar­beit im Medium Film
PD Dr. An­dre­as Zeising
Montag 18-20 Uhr, Beginn in der zweiten Vorlesungswoche
Raum 4.234

Lehramt Kunst (LABG 2016), Module KD 2.1, KD 2.3, KD 3.1

Für die populäre Vermittlung von moderner Kunst spielt das technische Medium Film, ob nun dokumentarisch oder fiktional, seit langem eine bedeutsame Rolle. Am Beginn stand die 1923 begonnene Kulturfilmreihe »Schaffende Hände« des Berliner Regisseurs Hans Cürlis, der das Publikum mit didaktischem Anspruch an die oft schwer zugängliche zeitgenössische Kunst heranzuführen suchte. Im Wechsel wurden dabei Nahaufnahmen der Hände mit Porträtaufnahmen gegengeschnitten, um auf diese Weise die »Wesensart des einzelnen Künstlers zu charakterisieren«, wie Cürlis erläuterte. Von Cürlis‘ Filmreihe ausgehend, stellt das Seminar in großen Schritten Filme über Künstlerinnen und Künstler zur Diskussion. Gemeinsam wol­len wir kritisch analysieren, welche populären Vorstellungen von künstlerischer Ar­beit, verstanden als Zusammenspiel von Hand und Hirn, mit Hilfe welcher Mittel visualisiert und vermittelt wer­den. Die Lehr­ver­an­stal­tung steht im thematischen Zusammenhang mit ei­nem Work­shop an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum im De­zem­ber 2020, an dem die Stu­die­ren­den teilnehmen sollen, sofern die Situation es zulässt.  

 

Psychogeografie
PD Dr. An­dre­as Zeising
Mittwoch, 10–12 Uhr, Beginn in der zweiten Vorlesungswoche
Raum 5.246

Lehramt Kunst (LABG 2016), Modul KD 4.1, KD 7.1

Begriffe wie Lockdown, Ausgangssperre und Kontaktverbot, die in diesem Herbst nun schon wieder zum geläufigen Vokabular gehören, ma­chen bewusst, welche Be­deu­tung der öffentliche Raum nicht nur als Ort der Be­geg­nung, sondern auch Freiheitsraum für den Einzelnen besitzt. In der politischen Umbruchzeit der 1960er Jahre waren es KünstlerInnnen aus dem Umkreis der „Situationistischen Internationale“ (S.I.), die auf dieses Faktum hinwiesen. Damals richtete sich das In­te­res­se­ der Intellektuellen um den französischen Autor Guy Debord auf das urbane Umfeld, das zunehmend funktional entfremdet, von kommerziellen In­teres­sen überformt und in autoritärer Weise städtebaulich umgestaltet wurde. Die Situationisten riefen dazu auf, sich die urbane Lebenswelt und mit ihr die soziale Wirklichkeit mit unverstelltem Blick wiederanzueignen. Debords Prinzip des „Umherschweifens“ (dérive) verstand sich als revolutionäre Methode, um den urbanen Raum „psychogeographisch“ zu kartieren und neue Erlebnisweisen einer Morphologie des Sozialen zu entwickeln. Das Seminar stellt Texte aus dem Kontext der Psychogeografie, von Baudelaires „Flaneur“ über die Situationisten und Jean Baudrillard bis hin zu Lucius Burckhards „Promenadologie“ zur Diskussion und versucht Konzepte einer ästhetischen Aneignung des Urbanen zu entwickeln, die von den Stu­die­ren­den in ei­nem eigenen Projekt überprüft und angewandt wer­den sollen.

 

Literatur zur Einführung:
– Anneke Lubkowitz (Hrsg.): Psychogeografie. Eine Anthologie, Berlin 2020
– Der Beginn einer Epoche. Texte der Situationisten. Aus dem Französischen übersetzt von Pierre Gallissaires, Hanna Mittelstädt u. Roberto Ohrt, 2. Auflage, Hamburg 2008

 

Bild und Klang-Bild und Klang: Edition ortlos. Öffentliche Vorlesung aus der Stadt­kirche St. Reinoldi
Prof. Dr. Barbara Welzel
Montag, 14-16 Uhr
digital, ggf. auch im Seminarraum EF 50 4.234

Lehramt Kunst (LABG 2016) Modul TPM 2.2

Die Stadt­kirche St. Reinoldi öffnet sich seit 2005 mit der öf­fent­lichen Vorlesung „Bild und Klang“ als Hörsaal. Der Raum und die Kunstwerke sind dabei nie einfach nur Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick, als The­ma der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Mit anderen Worten: Der Raum der Stadt­kirche St. Reinoldi ist be­deu­ten­der „Akteur“ von „Bild und Klang“. Hier treffen sich – in ei­nem gemeinsamer Diskursraum – Stu­die­ren­de, Wissen­schaft­lerinnen und Wis­sen­schaft­ler sowie Mitglieder der Stadt­ge­sell­schaft, immer wieder auch Gäste von außerhalb, um ge­mein­sam die Abende mit Bildern und Klängen zu verbringen, um den Vorträgen und ihren Vernetzungen zuzuhören, mit­ei­nan­der zu sprechen und sich aus­zu­tau­schen.Für das Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 gilt es, eine andere Form für „Bild und Klang“ zu finden, die den Ort – die Stadt­kirche St. Reinoldi – offen und präsent hält, aber zugleich auf die wöchentlichen Versammlungen großer Zuhörendengruppen verzichtet. Deshalb wer­den fünf halbstündige Filme konzipiert und realisiert, die die öffentliche Vorlesung zwar nicht IN der Stadt­kirche erlebbar ma­chen, aber AUS der Stadt­kirche St. Reinoldi kommen und den Raum sowie das Ereignis auch an andere Orte – etwa in das private Wohnzimmer oder an den Küchentisch – bringen.

Die Ver­an­stal­tung wird das „ortlose“ Format reflektieren, auf seine Po­ten­ziale befragen sowie die Diskurse zu Ort versus Ortlosigkeit vertiefen.

 

Diversitätsdialoge: Potentiale ge­sell­schaft­li­cher HETEROTOPIEN 2.0. Covid19 – Impulsgeber für kulturelle Teilhabeprozesse?!
Christopher Kreutchen M.Ed.
Dienstag 16-18 Uhr
Raum 4.234

Lehramt Kunst (LABG 2016), Modul KD2.1/KD3.1, KD4.1; KD 5.1; KD 6.1

Im Kontext vom DoProfil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung un­ter­sucht das Seminar Aspekte kultureller Teilhabe in Zeiten der Pandemie wie Limitierung räumlicher Zugänglichkeit. Dabei versteht sich das Seminar dezidiert als Forschungsseminar, was im Diversitätsdialog mit der Musik­wissen­schaft der Fra­ge nach den Potentialen ge­sell­schaft­li­cher Heterotopien nachgeht; sprich nach Michel Foucault den Potentialen von in konkreten Raumkonzepten realisierter Utopien – Museen, Kirchen, Konzerthäuser, Theater, Kinos, Friedhöfe und Gärten. Wie verändern sich die institutionellen Angebote kultureller Teilhabe durch die Langzeitfolgen der Pandemie? Wie wer­den analoge Raumkonzepte in »digitale Räu­me« übersetzt oder transformiert? Welche Zugänge und Bewegungsanlässe denken Sie dafür mit?

Im engen Austausch mit der Arbeits­gruppe »kulturelle Teilhabe« – For­sche­rin­nen und Forschern der katholischen wie evangelischen Theo­lo­gie, der Anglistik, Psycholinguistik, Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten, Philosophie und historischen Bil­dungs­for­schungwer­den sich im Zeichen der Pandemie entwickelnde Strategien der Teilhabe beschrieben und nach Choreografien der Teilhabe gesucht, die Kulturräume an die »Alltagsräume« oder eben andersherum anschließen.

 

Räu­me lesen – Baukulturelle Bildung
Christin Ruppio M.A.
Donnerstag 12-14 Uhr
Raum 4.234

Lehramt Kunst (LABG 2016), Modul KD 6.1, KD 5.1

„Baukultur braucht Bildung!“ betitelt die Bundesstiftung Baukultur ihr 2020 erschienenes Handbuch. Die Stiftung setzt sich unter an­de­rem dafür ein, dass Lehrer*innen für die Relevanz baukultureller Themen sensibilisiert und für ih­re Vermittlung ausgebildet sein sollen. Im Seminar wer­den aktuelle Vermittlungsbeispiele aus Sicht der Kunstwissenschaften und Raumsoziologie un­ter­sucht. Ebenso wer­den wir die Idee, dass Ar­chi­tek­tur und Stadtraum der Vermittlung bedürfen, historisch nachvollziehen.

Im Rah­men des Seminars wer­den wir die Ausstellung „Und so et­was steht in Gelsenkirchen…“ im Mu­se­um Folkwang Essen besuchen. Termine dafür stimmen wir ge­mein­sam in der ersten Sitzung ab.

 

All eyes on – Objekte un­ter­su­chen und beschreiben
Laura Di Betta M.A.
Donnerstag 16-18 Uhr
Raum 4.234

Lehramt Kunst (LABG 2016), Modul KD 6.1

Die Ekphrasis – die kunstvolle Bildbeschreibung – hat eine bis in die Antike zurückreichende Tradition. Beginnend mit Homers poetischer Beschreibung von Achilles‘ Schild, haben sich im Laufe der kunstgeschichtlichen Auseinandersetzung mit Objekten über die Jahrhunderte ver­schie­de­ne Herangehensweisen, Formen und Schulen ent­wi­ckelt, das Sichtbare in Sprache zu übertragen. Die Beschreibung von Objekten – von der ersten Bestandsaufnahme bis zu den kleinsten Details – steht am Anfang jeder gelungenen Analyse. In diesem Seminar wol­len wir uns mit dieser Annäherung an Objekte auseinandersetzen. Wie nähern wir uns ei­nem Kunstwerk? Was sehen wir? Und wie fassen wir das Gesehene in Worte? Dabei spielt besonders die Ar­beit mit Originalen eine wichtige Rolle.

Die Ver­an­stal­tung umfasst gemeinsame Sitzungen sowie in­di­vi­du­elle Museumsbesuche.

Zur Einführung

Raphael Rosenberg: Von der Ekphrasis zur wis­sen­schaft­lichen Bildbeschreibung. Vasari, Agucchi, Félibien, Burckhardt, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 58. Bd., H. 3 (1995), S. 297-318.

Bitte melden Sie sich über das LSF an.

 

Vorbereitungsseminar
Martin Lippok
Donnerstag 16-18 Uhr
Raum 5.246

Lehramt Kunst LABG 2016), Modul TPM 1.1

 

Begleitseminar
Martin Lippok
Sams­tag 07.11.2020/ 12.12.2020/ 23.01.2021, 9-15 Uhr
Raum 5.246

Lehramt Kunst (LABG 2016), Modul TPM1.2

 

Vorbereitungsseminar: Kunstunterricht begründen und planen
Lisa Clemens
Termine wer­den noch bekannt gegeben

Lehramt Kunst (LABG 2016), Modul TPM2.1

Lehrangebot Som­mer­se­mes­ter 2020

PD Dr. An­dre­as Zeising

Kunst als Erfahrung - Per­for­mance und Tanztheater mit Kindern und Jugend­lichen

Seminarnummer: 160200
[KD4.2]
Donnerstag, 12:00 - 14:00 Uhr 

16.04.2020
23.04.2020
07.05.2020
02.07.2020

In sei­nem 1934 erschienenen Buch »Art as Experience« fokussiert der amerikanische Philosoph und Pädagoge John Dewey (1859–1952) auf den für seine Ar­beit zen­tra­len Begriff der Erfahrung aus der Perspektive von Kunst und Ästhetik. Die Lektüre bildet die theoretische Grundlage unseres ge­mein­samen fachübergreifenden Nachdenkens über die Be­deu­tung von »Theatralität« (Nikolai Evreinov) und »Per­for­mance«. Reflexionen zur Ent­wick­lung dieser Kunstformen im ihrem sozialen Kontext und die Fra­ge möglicher Zugänge für Kinder und Jugendliche, verstanden als kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe, wer­den im Sinne von Deweys Erfahrungsbegriff ex­pe­ri­men­tell erkundet. Das in­ter­na­tio­nal bedeutendste Festival für Theater und Per­for­mance, das »Theater der Welt«, das 2020 in Düsseldorf zum ersten Mal auch ein Pro­gramm für Kinder und Jugendliche aufnimmt, ist das Ziel unserer Exkursion und zugleich Anschauungsobjekt für das wachsende In­te­res­se­ von Kunstschaffenden, mit Kindern und Jugend­lichen als Akteuren zu arbeiten. Welche didaktischen Anschlüsse und Spiel-Räu­me sich daraus auch in schulischen Kontexten ergeben, stellen wir zur Diskussion. Beispielhaft wer­den wir die Kunstform Tanztheater aus historischer, theoretischer und (sozial- und kunst)pädagogischer Sicht befragen.

Das Seminar wird in Ko­ope­ra­ti­on der beiden Lehrenden mit Stu­die­ren­den der Fächer Kunst und Sozialpädagogik ge­mein­sam abgehalten.

Voraussetzung zur Teilnahme ist die Anwesenheit in der ersten Sitzung. Bei Nichterscheinen wird der Seminarplatz an andere Interessierte ver­ge­ben. Die Teilnahme an der Exkursion sowie die Bereitschaft zur Zu­sam­men­arbeit in in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Teams und einer Projektpräsentation wird vorausgesetzt.

Literatur:

John Dewey: Art as Experience (1934), dt. Kunst als Erfahrung, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1980

 

Political Correctness im zeitgenössischen Kunstbetrieb

Seminarnummer: 160202
[KD 2.2; KD 3.2]
Montag, 16:00 - 18:00 Uhr 

Ob die sich in letzter Zeit häufenden Kontroversen um die Fra­ge, was Kunst (noch) darf und wie sie sich im Hinblick auf die Rechte von Minderheiten positionieren muss, mit dem Label Political Correctness treffend bezeichnet sind, sei dahin gestellt. Womöglich transportiert der Ausdruck eine Form von Polemik, die selbst zum Gegenstand der Kritik im Zeichen von politischer Korrektheit wer­den könnte. So oder so ist nicht zu übersehen, dass nicht mehr nur im kulturellen Klima der USA Themen wie Sexismus, Gender und Rassismus ver­stärkt an Kunst und Kunstvermittlung herangetragen wer­den. Zu denken geben die Debatten dort, wo den Worten Taten folgen. Genannt seien exemplarisch die zeremonielle Vernichtung der Skulptur »Scaffold« des Künstlers Sam Durant oder die Abhängung von John William Waterhouse‘ Gemälde »Hylas and the Nymphs« durch die Manchester Art Gallery. Auch die forcierte Debatte um den Umgang mit »Raubkunst« aus den ehemaligen Kolonien ist hier zu nennen. Das Seminar will solche Vorgänge ausdrücklich nicht werten, sondern versteht sich als Plattform, um aktuelle Zeitfragen ge­mein­sam zu diskutieren. Die Stu­die­ren­den sind eingeladen, Beispiele einzubringen und die Diskussion zu moderieren, was für den Erwerb von Kreditpunkten obligatorisch ist.

Literatur:

Hanno Rauterberg: Wie frei ist die Kunst? Der neue Kulturkampf und die Krise des Liberalismus, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2018

 

Übungen zur Bildkompetenz

Seminarnummer: 160203
[KD 2.3]
Montag, 10:00 - 12:00 Uhr 

Bildkompetenz zählt zu den zen­tra­len methodischen Ansätzen und Methoden des aktuellen kunstdidaktischen Diskurses. Gemeint ist indessen nicht nur das rezeptive Verstehen von Bildern und die Orientierung in der »Bilderflut« der Medienwelt, sondern ebenso der produktiv-gestalterische Umgang damit, so dass zuweilen auch von Bild- und Darstellungskompetenz die Rede ist. Das Seminar vermittelt Arbeitsansätze und didaktische Zugänge zu dem Problemfeld, die von den Stu­die­ren­den in selbstständiger Form erprobt und vorgestellt wer­den.

Literatur:

Kunibert Bering u. Rolf Niehoff: Bildkompetenz. Eine kunstdidaktische Perspektive, Oberhausen: Athena 2013

Martin Lippok

Vorbereitungsseminar zum Praxissemester

Seminarnummer: 160204
[TPM1, TP2_1, KD2 alle Mod., KDG, KD4_2]
Donnerstag 14 - 16 Uhr (wö­chent­lich); 
Raum EF50; 5.246

In der Ver­an­stal­tung wer­den neben Methoden zur Vermittlung von Kunstgeschichte und ästhetisch-künstlerischer Praxis im Kunstunterricht, Fragestellungen und Beobachtungsaspekte zur Erfahrbarkeit der Unterrichtswirklichkeit im Beruf von Kunstlehrern*innen the­ma­ti­siert,  an konkreten Beispielen erörtert und vorbereitet.

 

Begleitseminar zum Praxissemester 

Seminarnummer: 160205
[TPM2]
Sams­tag 9 - 15 Uhr (Block);
Raum EF50; 5.246 

25.04.2020  
06.06.2020
04.07.2020  

Die Ver­an­stal­tung gibt Raum für einen Erfah­rungs­aus­tausch während der Praxis­phase und bietet methodische, in­di­vi­du­elle und persönliche Hilfe­stellungen im Umgang mit den Heraus­forde­rungen in Vermittlungs- und Alltagssituationen des komplexen Lehrerberufs.

Bitte beachten Sie auch die Angebote des Fachbereichs Kunstgeschichte.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.