Breaking Bubbles

Liebe Studierende,
zur Vernissage der Ausstellung „Breaking Bubbles" am 12. März 2026 um 18 Uhr im Dortmunder U sind Sie herzlich eingeladen.
Im Rahmen des interdisziplinären Seminars „Kunst, Journalismus, Demokratie", das Prof. Nikola Ukic im Wintersemester gemeinsam mit Leonie Krzistetzko M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik, gegeben hat, haben Studierende der Journalistik und der Kunst gemeinsam Installationen entwickelt, die nun im Dortmunder U präsentiert werden.
Die Ausstellung ist nach der Vernissage noch bis zum 10. Mai 2026 zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.
Echokammern und Filterblasen prägen zunehmend unsere Wahrnehmung von Realität und stellen eine wachsende Herausforderung für Gesellschaft und Journalismus dar. Wo sich unterschiedliche „Bubbles" voneinander abgrenzen und durch KI-gesteuerte Algorithmen verstärkt werden, entsteht die Gefahr von Polarisierung. Wenn digitale Öffentlichkeiten auf Unterschieden aufbauen, werden konstruktiver Dialog und Austausch erschwert.
Dort, wo Algorithmen steuern, welche Nachrichten auf den „FYPs" von Nutzenden erscheinen, gerät zudem eine zentrale Aufgabe des Journalismus unter Druck: eine vielfältige, ausgewogene Berichterstattung zur Förderung demokratischer Diskurse. Zugleich ist der Journalismus durch redaktionelle Selektionsprozesse auch selbst Teil dieser Dynamik.
In der partizipativen Ausstellung „Breaking Bubbles" werden Filterblasen sichtbar gemacht und zugleich hinterfragt. Denn wenn sie erkannt und reflektiert werden, eröffnen sich neue Räume für Dialog – und damit Potenziale für eine demokratische Öffentlichkeit.
In diesem Spannungsfeld haben Studierende der Kunst und Journalistik der TU Dortmund vier interaktive künstlerische Positionen entwickelt, die die Problematik erfahrbar machen. Die Installationen hinterfragen, wie Medien funktionieren, welche „Blasen" sie erzeugen – und wie wir sie gemeinsam durchbrechen können.
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