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Kunstdidaktik und Kunstvermittlung

Lehrangebot Wintersemester 2022/23

Einführung in die Kunstdidaktik

PD Dr. Andreas Zeising

Montag, 16–18 Uhr und Dienstag 16–18 Uhr, Beginn: 17./18.10.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD1.1 (»Einführung in die Kunstdidaktik«)

2 SWS

Das Seminar macht mit den Gegenstandsbereichen und Methoden der Kunstdidaktik als Fachwissenschaft vertraut. Am Leitfaden einer Historiografie des Faches werden zentrale kunstpädagogische Fragestellungen und fachdidaktische Positionen erörtert und auf die aktuellen bildungswissenschaftlichen und curricularen Konzepte von Kunstunterricht bezogen. Ein Fokus des Seminars liegt auf der Frage, wie sich das Fach Schulfach Kunst heute im Hinblick auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Diversität, Inklusion und Transkulturalität positionieren und in einer sich wandelnden Welt seinen Stellenwert behaupten kann.

!!         Die Veranstaltung wird doppelt angeboten. Bitte melden Sie sich nur für eines der beiden Seminare über das LSF an!

 

 

Interaktionsräume

PD Dr. Andreas Zeising

Donnerstag 18 - 20 Uhr, Beginn: 20.10.2022

Ort: Die Veranstaltung findet via Zoom statt!

LABG 2016: KD1.2 (»Ästhetisches Verhalten von Kindern und Jugendlichen«), KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung»), KD2.3 (»Mediendidaktik«), KD7.1 (»Kulturelle Skripte im Umgang mit Raum«), KD7.2 (»Scanning Spaces«), TPM2.2 (Begleitseminar)

2 SWS

»Interaktion ist ein soziales Unternehmen, das immer im Raum stattfindet, zu seiner Konstitution unweigerlich Raum benutzt, hervorbringt und verändert«, ist die fundamentale Prämisse des theoretischen Ansatzes der Interaktionsraumanalyse, mit der wir uns im Seminar beschäftigen wollen. Die Autoren betrachten Architekturen – seien es nun Klassenräume, Pausenhallen, Kirchen oder Museumssäle – als »built environments«, die dort, wo Menschen zusammenkommen, spezielle Formen der Interaktion möglich machen und diese koordinieren. Die empirische Analyse von konkreten Benutzungspraktiken des Raums ermöglicht es, soziale und kommunikative Prozesse des gemeinsamen Handels, Lernens oder Spielens zu verstehen. Der im Seminar vorgestellte Ansatz stammt aus der linguistischen Kommunikationswissenschaft und erfordert ein gewisses Sich-Einlassen auf eine Fachperspektive, die für die meisten von uns zunächst einmal ungewohnt ist.

Literatur:
- Heiko Hausendorf, Reinhold Schmitt u. Wolfgang Kesselheim (Hrsg.): Interaktionsarchitektur, Sozialtopographie und Interaktionsraum, Tübingen 2016

 

 

MO: Vor Ort

PD Dr. Andreas Zeising

Freitag, 10.00–13.30 Uhr (s.t., 14-tägig), Beginn: 21.10.2022

Ort: Museum Ostwall im Dortmunder U

LABG 2016: Modul KD4.1 (»Außerschulische Vermittlungsfelder«), KD4.2 (»Kunstunterricht innovieren«), KD5.1 (»Museums- oder denkmalpädagogische Methoden der Kunstvermittlung «), KD5.2 (»Angewandte Kunstvermittlung«)

2 SWS

Die Seminarreihe findet »vor Ort« im Museum Ostwall im Dortmunder U statt. Anhand wechselnder Themen geht sie in jedem Semester Fragen nach, die mit der Arbeit des Museums, das heißt mit dem Sammeln, Dokumentieren, Erforschen, Bewahren, (Re-)Präsentieren und Vermitteln von moderner und zeitgenössischer Kunst sowie mit den Bedingungen der künstlerischen Produktion zu tun haben. Studierende sind eingeladen, das Museum auf seinem Weg durch das 21. Jahrhundert zu begleiten und Fragen und Herausforderungen, mit denen zeitgemäße Museumsarbeit es heute zu tun hat, kennenzulernen und kritisch zu diskutieren.

In diesem Semester werden wir uns, in einer Art thematischer Klammer, mit der Geschichte und Gegenwart des Museum Ostwall befassen. Von den Gründungsjahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit haben sich die Aufgaben und das Verständnis des Sammelns, Ausstellens und der Vermittlung vielfältig gewandelt. Wie haben sich kuratorische und museale Konzepte verändert, wie bestimmt sich jeweils der Bildungsauftrag der Museumsarbeit, und welche kulturellen, politischen und weltanschaulichen Vorstellungen waren und sind mit der Idee »moderner Kunst« verknüpft? Der ersten Direktorin des MO, Leonie Reygers, widmet das Baukunstarchiv NRW 2023 eine Ausstellung, deren Vorbereitung wir in unsere Seminarplanung einbeziehen werden. Da das Museum Ostwall zur Jahreswende seine Präsentation umbauen wird, ergeben sich vor Ort Möglichkeiten für Einblicke in die Bereiche Ausstellungskonzeption, Aufbau und Restaurierung. 

Das Seminar findet 14-tägig statt. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, an den regelmäßigen Seminarsitzungen im Dortmunder U teilzunehmen, ferner sich nicht nur mit Kunstwerken, sondern auch mit Texten kritisch auseinanderzusetzen und einen einzelnen Aspekt selbstständig in Form eines Referats zu erarbeiten und zur Diskussion zu stellen.     

 

 

Kulturelle Teilhabe und Inklusion

Prof. Dr. Barbara Welzel

Montag, 14–16 Uhr, Beginn: 17.10.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM2.1 (Vorbereitungsseminar), KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung»), KD.2.2/3.2 (»Diagnose und individuelle Förderung in kunstdidaktischen Prozessen«)

2 SWS

Im Seminar werden einerseits die allgemeinen Referenzen wie die UN-Behindertenrechts­konvention oder die Konvention von Faro auf ihre fachspezifischen Implikationen befragt, andererseits konkrete Fragen inklusionsorientierter Teilhabe vorgestellt und erprobt.
Das Seminar ist auch als Vorbereitungsseminar im Modul TPM2 zu besuchen.

 

 

Route Mittelalter Ruhr

Prof. Dr. Barbara Welzel

Dienstag, 12–14 Uhr, Beginn: 18.10.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung»), KD.2.3 (»Mediendidaktik«)

2 SWS

Das Seminar beteiligt sich an dem Erarbeiten einer »Route Mittelalter Ruhr«. Ausgehend von der Diskussion des Konzepts, das Orte im Ruhrgebiet, die auf das Mittelalter zurückgehen und diese historisch für die Region bedeutende Überlieferungsschicht repräsentieren, werden gemeinsam werden exemplarische Stationen ausgewählt und Audioguides erarbeitet.

 

 

 

»Was mach' ich denn dann in der Schule?« Vorbereitungsseminar zum Praxissemester

Stefan Gutsche

Freitag, 16–18 Uhr, Beginn: 21.10.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM1.1 (Vorbereitungsseminar)

2 SWS

Es wird konkreter, das Praxissemester zeichnet sich am Horizont ab. Zurück in die Schule, und dann? Planen, didaktisch reduzieren, diagnostizieren, sinnvolle Aufgaben erstellen, individuell fördern, Bilder transparent bewerten, evaluieren..., Kunst unterrichten?

Das Seminar dient einer fachlichen Vorbereitung der bevorstehenden Praxisphase auf inhaltlicher wie formaler Ebene. Es bietet neben der Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragestellungen zum Fach und seiner Unterrichtswirklichkeit auch Anregungen zu Methoden der Vermittlung sowie Denkanstöße zur eigenen Positionierung im Kontext der Schule. Anknüpfend an das eigene Selbstbild und die bestehende Vorstellung von Kunstunterricht zielt es darauf ab, diese anhand von ausgewählter Literatur und konkreten Beispielen realistisch und gewinnbringend zu bestärken und erweitern, um letztlich einen planvollen Einstieg in die Praxis zu ermöglichen.

 

 

»Endlich wieder Schule.« Begleitseminar zum Praxissemester

Stefan Gutsche

Blockseminar

Der Auftakttermin für das Seminar findet am 01. Oktober von 10:00 s.t. bis 11:30 Uhr, online via Zoom statt!! 

Folgetermine: Samstag, 22. Oktober, 12. November, 10. Dezember, jeweils 10.00–16.00 s.t.

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM1.2 (Begleitseminar)

2 SWS

Dieses Blockseminar dient der fachlich-professionellen Begleitung während der zeitgleich stattfindenden Praxisphase. Es ermöglicht den Austausch über unterrichtliche wie außerunterrichtliche Erfahrungen sowie die Reflexion unterschiedlichster Situationen in der Schule und bietet individuelle Anregungen und Impulse auf formaler wie inhaltlicher Ebene. Die kritische Auseinandersetzung mit sowohl dem eigenen Forschungsvorhaben, dem (eigenen) Unterricht als auch der eigenen Haltung gegenüber dem Fach Kunst sind hierbei von zentralem Interesse.

 

 

rethinking landscape. Raumkonzepte für Gesellschaften

Christopher Kreutchen

Montag 12–14 Uhr, Beginn: 17. Oktober 2022

Ort: Hybridveranstaltung. Die Vor Ort-Termine werden noch bekannt gegeben.

LABG 2016: Modul KD7.1 (»Kulturelle Skripte im Umgang mit Raum«), KD7.2 (»Scanning Spaces«)

2 SWS

»WIE SOLLEN WIR MORGEN LEBEN?« So der Slogan für die Internationale Gartenausstellung 2027, die versucht bzw. versuchen wird in der Umgestaltung von öffentlichen Räumen eine Metropole-Ruhr-Identität zu konturieren. Aber wer ist dieses »WIR« und kann es ein ›zukunftsfähiges‹ Environment für ein solches regionales »WIR« geben? Wen meint »Das neue WIR«, von dem der Romanautor Jan Plamper schreibt?

Das kulturelle »WIR« im Spannungsverhältnis zwischen ›Utopie‹ und erklärtem Ziel eines ›demokratischen Miteinanders‹ wird im Zentrum des Seminars stehen. Dabei haben Landschaften reale, materielle Auswirkungen auf unser Leben. Mitunter kann Landschaft auch zur Projektionsfläche werden, auf der eine Vielzahl von emotionalen, ideologischen und diskursiven Verstrickungen abgebildet werden. Die Landschaft wird von Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Theoretiker:innen und Politiker:innen genutzt, um uns etwas über unser Leben und uns selbst zu sagen – und, was noch wichtiger ist, um uns etwas glauben zu machen. Was sagt Landschaft über Zeitlichkeit, Ausdauer, Verschwinden, Not und Katastrophen, aber auch Visoionen und Identitäten?

Das Seminar ist Teil von DoProfil (Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung) und verhandelt Aspekte kultureller Teilhabe im engen Austausch von Kunstgeschichte, Kunstdidaktik, katholischen wie evangelischen Theologie, der Anglistik, Psycholinguistik, Rehabilitationswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaft und historischen Bildungsforschung.

 

 

„Kulturanthropologische Vermittlungskonzepte und Inklusion“

Dozentin: Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed.

FB 16, Seminar für Kulturanthropologie des Textilen WiSe 2022/23

LABG 2016: Modul KD6.1

Online, Microsoft Teams
Samstags, 14-tägig 

Das Fach Textilgestaltung ist ein stark marginalisiertes Fach, welches vielerorts zugunsten der Fokussierung Pisa-relevanter Schulfächer, und nicht zuletzt durch lebensweltferne Unterrichtspraktiken, droht abgeschafft zu werden. Im Seminar „Kulturanthropologische Vermittlungskonzepte und Inklusion“ werden wir uns vor dem Hintergrund allgemeiner didaktischer Konzeptionen mit Textildidaktiken und textildidaktischen Ansätzen inklusiven und zukunftsorientierten Unterrichts auseinandersetzen.

Das Seminar ist geknüpft an das Seminar „Differenzierung und individuelle Förderung“, in dem wir uns den Anforderungen des Referendariats, des Schulalltags und der individuellen Bedürfnisse von SchülerInnen widmen werden.

Wichtige formale Ergänzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an beiden Seminaren sind (1) ein Internetzugang während der Seminarsitzungen, (2) das Erstellen eines Kontos auf Microsoft Teams, da hierüber die Seminare stattfinden werden, und (3) die Bereitschaft zur aktiven mündlichen Teilnahme.

Sobald Sie zu dem Seminar/den Seminaren zugelassen wurden, melden Sie sich mit Ihren für „Microsoft Teams“ relevanten Kontaktdaten an die Lehrende Fr. Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed. unter lena.pickhardt@gmail.com.

 

„Differenzierung und individuelle Förderung“

Dozentin: Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed.

FB 16, Seminar für Kulturanthropologie des Textilen WiSe 2022/23

LABG 2016: Modul KD6.1

Online, Microsoft Teams
Samstags, 14-tägig

„Welchen Mehrwert verspricht ein Fach, dessen Inhalte sich primär auf die textile Dingwelt beziehen? Und wie können wir in Zeiten von Optimierung – in allen systemischen, institutionellen und inhaltlichen Bereichen des Bildungssystems – es schaffen unseren SchülerInnen als Individuen gerecht zu werden?“, dies sind zentrale Fragen mit denen wir uns im Seminar „Differenzierung und individuelle Förderung“ auseinandersetzen werden.

Ausgehend u.A. vom Kernlehrplan des Faches in NRW für die Hauptschule und realen (aktuellen) Unterrichtsentwürfen ehemaliger ReferendarInnen werden wir gemeinsam Ihre Ideen weiterentwickeln, Unterrichtsreihen planen und legitimieren.

Wichtige formale Ergänzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an beiden Seminaren sind (1) ein Internetzugang während der Seminarsitzungen, (2) das Erstellen eines Kontos auf Microsoft Teams, da hierüber die Seminare stattfinden werden, und (3) die Bereitschaft zur aktiven mündlichen Teilnahme.

Sobald Sie zu dem Seminar/den Seminaren zugelassen wurden, melden Sie sich mit Ihren für „Microsoft Teams“ relevanten Kontaktdaten an die Lehrende Fr. Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed. unter lena.pickhardt@gmail.com.

 

 

 

Kunstdidaktik und Kunstvermittlung

Lehrangebot Sommersemester 2022

Aktuelle Schulbuchliteratur im Fach Kunst

PD Dr. Andreas Zeising

Montag, 10–12 Uhr, Beginn: 11.4.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD4.2 (»Kunstunterricht innovieren«)

2 SWS

Alle großen Schulbuchverlage, darunter Klett, Cornelsen und Westermann, bieten in ihren Verlagsportfolios eine Palette von Lehrbüchern für den Kunstunterricht in unterschiedlichen Schulformen an, die nach Maßgabe der ministerialen Richtlinien und am Leitfaden der Lehrpläne entwickelt wurden. Die Qualität und der didaktische Fokus sind naturgemäß sehr unterschiedlich. Das Seminar sichtet eine repräsentative Auswahl an aktuellen Schulbüchern, um auf diese Weise didaktische Zugänge zu vertiefen und die vermittelten Inhalte und Methoden im Hinblick auf Relevanz und Praktikabilität auch kritisch zu überprüfen.

 

Hohensyburg als Erinnerungsort

PD Dr. Andreas Zeising

Dienstag 16–18 Uhr, Beginn: 12.4.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD7.1 (»Kulturelle Skripte im Umgang mit Raum«), KD7.2 (»Scanning Spaces«), KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung«) und KD2.3 (»Mediendidaktik«)

2 SWS

Die Hohensyburg, jene landschaftlich idylisch gelegene Anhöhe im Dortmunder Süden, oberhalb des Zusammenflusses von Ruhr und Lenne, ist ein bemerkenswerter Ort, dem zahlreiche Spuren regionaler Geschichte einbeschrieben sind. Sie reichen von Zeugnissen des Mittelalters wie der alten Burgruine und der Kirche St. Peter, dem ältesten Sakralbau auf Dortmunder Stadtgebiet, bis zum pathetischen Kaiser-Wilhelm-Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung und der Spielbank Hohensyburg, die der Architekt Harald Deilmann in den 1980er Jahren plante. Diese komplexe Erinnerungstopografie wollen wir im Seminar didaktisch erschließen, indem wir gemeisam ein konkretes Vermittlungskonzept entwickeln. Sofern es möglich ist, wird es Sitzungen vor Ort geben, worauf Sie sich bitte einstellen.

Literatur zur Einführung:
Henriette Brink-Kloke u. Elke Schneider: Ein Sonntagssapziergang auf der Hohensyburg (=Bausteine und Fundstücke, Dortmunder Denkmalheft 12), Dortmund 2022

 

Ästhetik des Spiels

PD Dr. Andreas Zeising

Montag 18–20 Uhr, Beginn: 11.4.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD1.2 (»Ästhetisches Verhalten von Kindern und Jugendlichen«)

2 SWS

Gegenstand des Seminars sind partizipative Ansätze in der modernen und zeitgenössischen Kunst, die nach dem Modell des Spiels die passiv Betrachtenden zu gemeinschaftlichen Akteuren machen. Wie im Falle des Happenings und des Situationismus der 1960er Jahre, ist spielen dabei nicht nur ein gemeinsames Vergnügen, es wird vielmehr als Modell und Versuchsfeld für kreative Entscheidungsprozesse und ein demokratisches Handeln verstanden, das einer Veränderung der realen gesellschaftlichen Verhältnisse als Propädeutikum vorausgeht. Thematisiert werden auch Ansätze zu einer Theorie des Spiels, wie etwa Johan Huizingas Buch »Homo ludens«, die in diesem Zusammenhang von Künstler:innen rezipiert wurden. 

 

Documenta-Konzeptionen: Kunst – Vermittlung – Pädagogik

PD Dr. Andreas Zeising

Mittwoch 10–12 Uhr, Beginn: 13.4.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung«), KD2.3 (»Mediendidaktik«)

2 SWS

Die Kasseler documenta, die seit 1955 im fünfjährigen Turnus stattfindet, war lange Zeit die unbestritten wichtigste internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Von jeher war es das Ziel der documenta, die Gegenwartskunst auf ihre gesellschaftliche, weltanschauliche und politische Tragweite hin zu befragen. In dieser Hinsicht ist die Geschichte der Ausstellung ein Spiegel unterschiedlichster, ja höchst konträrer Sichtweisen auf zeitgenössische Kunst. Hinzu trat seit den 1960er Jahren der Anspruch, neue pädagogische Ansätze der Kunstvermittlung in die Ausstellung zu implementieren. Sie reichen von der »Besucherschule« eines Bazon Brock bis zum performativen »Unlearning«, das für die transkulturelle Verfasstheit unserer globalisierten Gegenwart sensibilisieren soll. Mit dem Begriff des »lumbung« stellt die aktuelle documenta fifteen das Konzept des gemeinschaftlichen Teilens von Ressourcen in den Mittelpunkt, das von vornherein im Schnittfeld künstlerischer, ökonomischer und pädagogischer Prozesse angesiedelt ist.
Das Seminar ist für die Teilnahme an der geplanten Exkursion zur Documenta obligatorisch, es kann aber auch ganz unabhängig davon besucht werden.

 

documenta fifteen (Exkursion nach Kassel)

PD Dr. Andreas Zeising, N.N.

Die Exkursion findet voraussichtlich vom 19.-22. September statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Voraussetzung zur Teilnahme an der Exkursion ist der Besuch des Seminars »Documenta-Konzeptionen«.

Die »documenta fifteen« stellt, wie bereits die vorangegangene documenta-Ausstellung des Jahres 2017, gesellschaftspolitische Fragen zur Diskussion. Erstmals wurde mit der kuratorischen Leitung keine Einzelpersönlichkeit betraut, sondern ein Team, nämlich das in Jakarta (Indonesien) beheimatete Künstler- und Kuratorenkollektiv Ruangrupa. Die Ausstellung in Kassel steht denn auch im Zeichen des kollektiven Miteinanders, des Austauschs und des voneinander Lernens. Voraussetzung zur Teilnahme an der Exkursion ist der Besuch des Seminars »Documenta-Konzeptionen«.  

 

Praktisches Arbeiten im gymnasialen Kunstunterricht

Vincent Schmid

Blockveranstaltung. Vorbesprechung am Montag, 11. April, 10–11 Uhr (online). Vor-Ort-Termine: Samstag, 4. Juni, 18. Juni, 25. Juni, jeweils 10–18 Uhr

LABG 2016: Modul KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung«)

2 SWS

Der praktische Teil des Unterrichts stellt an Sie als angehende Kunsterzieher:innen vielfältige Anforderungen. Die Verschiedenheit der Themenbereiche des Lehrplans verlangt von Ihnen vielseitige Lösungen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, auch eigene Vorlieben einfließen zu lassen, denn angehende Kunsterzieher:innen bringen ihr künstlerisches Profil mit in die Arbeit an der Schule.
In der Veranstaltung klären Sie zunächst Ihre Ressourcen und erfahren, wie diese in Aufgaben für den späteren Kunstunterricht einfließen können. Die Planung und Umsetzung von schüler:innenorien­tierten Aufgaben wird anhand von Beispielen aus den Bereichen Zeichnung, Plastik, Malerei und bewegtes Bild gezeigt und im Lauf der Sitzungen von Ihnen praktisch erprobt. Die Veranstaltung stellt somit Beziehungen zwischen den wesentlichen didaktischen und pädagogischen Anforderungen des praktischen Kunstunterrichts und der künstlerischen Praxis her.

Das Seminar findet Samstags als Blockveranstaltung statt. Die Teilnahme an allen Tagen ist erforderlich. Zudem erstellen Sie für die Studienleistung eine Ausarbeitung eines zwei- und eines dreidimensionalen Themas aus der Veranstaltung.

 

Kunstdidaktik im Theorie-Praxis-Transfer: Visual Literacy und Kompetenz­orientierung im Kunstunterricht

Jutta Teuwsen, M.A. M.Ed.

Blockveranstaltung. Termine: 27. Mai, 17. Juni, 8. Juli, jeweils 10–18 Uhr

Ort: EF50, Raum 5.246

LABG 2016: Modul KD2.2/3.2 (»Diagnose und individuelle Förderung in kunstdidaktischen Prozessen«)

2 SWS

»Kunstdidaktikforschung schön und gut… für meinen Unterricht kann ich das nicht brauchen. Ich brauche praxisnahe Tipps.«

Die gegenwärtige kunstdidaktische Forschung bringt Erkenntnisse hervor, die uns als Lehrpersonen deutlich machen, was guten Kunstunterricht ausmacht. Das heißt nicht, dass sich die Forschungsergebnisse eins zu eins in die Praxis übersetzen ließen. Vielmehr müssen Kunstlehrende die hohen Ansprüche, die aus der aktuellen Forschung und persönlichen Idealen resultieren, mit banalen Dingen wie Lehrplänen, Vorstellungen von Fachleiter:innen und Kunstraumausstattungen überein bringen. Wie kann das gelingen? Den vielen möglichen Antworten auf diese Frage werden wir uns in diesem Blockseminar gemeinsam annähern.
Hinweis: Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Aus aktuellem Anlass wird es möglicherweise auf online umgestellt. In diesem Fall wird das Seminar im Blended Learning-Format stattfinden: Sie erhalten einige Aufgaben zur Vorbereitung und die gemeinsame Onlinezeit wird entsprechend kürzer ausfallen.

 

Diversitätsdialoge: Kulturelle Identitäten – Eine Frage der Perspektive zwischen Musik-Kunst-Theologie

Dr. Christopher Kreutchen

Blockveranstaltung: Freitag, 13. Mai, 10–12 digital (https://tu-dortmund.zoom.us/j/5552155919) sowie am 20./21. Mai, 25./26. Juni, je 10–18

Ort: EF50, Raum 4.313

LABG 2016: Module KD4.1 (»Außerschulische Vermittlungsfelder«), KD5.1 (»Einführung in die Museums- oder Denkmalpädagogik«), KD5.2 (»Museums- oder denkmalpädagogische Methoden und Formen der Kunstvermittlung«)

2 SWS

»WIE SOLLEN WIR MORGEN LEBEN?« So der Slogan für die Internationale Gartenausstellung 2027, die versucht bzw. versuchen wird in der Umgestaltung von öffentlichen Räumen eine Metropole-Ruhr-Identität zu konturieren. Aber wer ist dieses »WIR« und kann es ein ›zukunftsfähiges‹ Environment für ein solches regionales »WIR« geben? Wen meint »Das neue WIR«, von dem der Romanautor Jan Plamper schreibt?
Das kulturelle »WIR« im Spannungsverhältnis zwischen ›Utopie‹ und erklärtem Ziel eines ›demokratischen Miteinanders‹ wird im Zentrum des Seminars stehen. Dabei verlangt die Identitätsfrage nach einer ›Standortbestimmung‹, nach einer kritischen Auseinandersetzung mit ihren gesellschaftlichen Schattenseiten wie (religiöses) Othering, nach einer Selbstvergewisserung über die eigenen Perspektiven und Selbstbilder, die ausgehandelt und gegenüber Dritten vertreten werden wollen.
In Form eines Diversitätsdialogs versteht sich das Seminar als eine erste ›Standortbestimmung‹ in der Auseinandersetzung mit Musikwissenschaft und evangelischen Theologie: »Identität« im kulturellen Spannungsverhältnis von Kunst, Musik und Religion.
Das Seminar ist Teil von DoProfil (Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung) und verhandelt Aspekte kultureller Teilhabe im engen Austausch von Kunstgeschichte, Kunstdidaktik, katholischen wie evangelischen Theologie, der Anglistik, Psycholinguistik, Rehabilitationswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaft und historischen Bildungsforschung.

 

„Kulturanthropologische Vermittlungskonzepte und Inklusion“

Dozentin: Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed.

FB 16, Seminar für Kulturanthropologie des Textilen SoSe 2022

LABG 2016: Modul KD6.1

Online, Microsoft Teams
Samstags, 14-tägig an folgenden Termin:

  1. 09.04.22 08:00-12:00 Uhr

  2. 23.04.22 08:00-12:00 Uhr

  3. 07.05.22 08:00-12:00 Uhr

  4. 21.05.22 08:00-12:00 Uhr

  5. 04.06.22 08:00-12:00 Uhr

  6. 18.06.22 08:00-12:00 Uhr

  7. 02.07.22 08:00-12:00 Uhr

Das Fach Textilgestaltung ist ein stark marginalisiertes Fach, welches vielerorts zugunsten der Fokussierung Pisa-relevanter Schulfächer, und nicht zuletzt durch lebensweltferne Unterrichtspraktiken, droht abgeschafft zu werden. Im Seminar „Kulturanthropologische Vermittlungskonzepte und Inklusion“ werden wir uns vor dem Hintergrund allgemeiner didaktischer Konzeptionen mit Textildidaktiken und textildidaktischen Ansätzen inklusiven und zukunftsorientierten Unterrichts auseinandersetzen.

Das Seminar ist geknüpft an das Seminar „Differenzierung und individuelle Förderung“, in dem wir uns den Anforderungen des Referendariats, des Schulalltags und der individuellen Bedürfnisse von SchülerInnen widmen werden.

Wichtige formale Ergänzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an beiden Seminaren sind (1) ein Internetzugang während der Seminarsitzungen, (2) das Erstellen eines Kontos auf Microsoft Teams, da hierüber die Seminare stattfinden werden, und (3) die Bereitschaft zur aktiven mündlichen Teilnahme.

Sobald Sie zu dem Seminar/den Seminaren zugelassen wurden, melden Sie sich mit Ihren für „Microsoft Teams“ relevanten Kontaktdaten an die Lehrende Fr. Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed. unter lena.pickhardt@gmail.com.

 

„Differenzierung und individuelle Förderung“

Dozentin: Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed.

FB 16, Seminar für Kulturanthropologie des Textilen SoSe 2022

LABG 2016: Modul KD6.1

Online, Microsoft Teams
Samstags, 14-tägig an folgenden Termin:

  1. 09.04.22 13:00-17:00 Uhr

  2. 23.04.22 13:00-17:00 Uhr

  3. 07.05.22 13:00-17:00 Uhr

  4. 21.05.22 13:00-17:00 Uhr

  5. 04.06.22 13:00-17:00 Uhr

  6. 18.06.22 13:00-17:00 Uhr

  7. 02.07.22 13:00-17:00 Uhr

„Welchen Mehrwert verspricht ein Fach, dessen Inhalte sich primär auf die textile Dingwelt beziehen? Und wie können wir in Zeiten von Optimierung – in allen systemischen, institutionellen und inhaltlichen Bereichen des Bildungssystems – es schaffen unseren SchülerInnen als Individuen gerecht zu werden?“, dies sind zentrale Fragen mit denen wir uns im Seminar „Differenzierung und individuelle Förderung“ auseinandersetzen werden.

Ausgehend u.A. vom Kernlehrplan des Faches in NRW für die Hauptschule und realen (aktuellen) Unterrichtsentwürfen ehemaliger ReferendarInnen werden wir gemeinsam Ihre Ideen weiterentwickeln, Unterrichtsreihen planen und legitimieren.

Wichtige formale Ergänzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an beiden Seminaren sind (1) ein Internetzugang während der Seminarsitzungen, (2) das Erstellen eines Kontos auf Microsoft Teams, da hierüber die Seminare stattfinden werden, und (3) die Bereitschaft zur aktiven mündlichen Teilnahme.

Sobald Sie zu dem Seminar/den Seminaren zugelassen wurden, melden Sie sich mit Ihren für „Microsoft Teams“ relevanten Kontaktdaten an die Lehrende Fr. Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed. unter lena.pickhardt@gmail.com.

 

»Was mach' ich denn dann in der Schule?« Vorbereitungsseminar zum Praxissemester

Stefan Gutsche

Freitag, 16–18 Uhr, Beginn: 29.4.2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM1.1 (Vorbereitungsseminar)

2 SWS

Es wird konkreter, das Praxissemester zeichnet sich am Horizont ab. Zurück in die Schule, und dann? Planen, didaktisch reduzieren, diagnostizieren, sinnvolle Aufgaben erstellen, individuell fördern, Bilder transparent bewerten, evaluieren..., Kunst unterrichten?
Das Seminar dient einer fachlichen Vorbereitung der bevorstehenden Praxisphase auf inhaltlicher wie formaler Ebene. Es bietet neben der Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragestellungen zum Fach und seiner Unterrichtswirklichkeit auch Anregungen zu Methoden der Vermittlung sowie Denkanstöße zur eigenen Positionierung im Kontext der Schule. Anknüpfend an das eigene Selbstbild und die bestehende Vorstellung von Kunstunterricht zielt es darauf ab, diese anhand von ausgewählter Literatur und konkreten Beispielen realistisch und gewinnbringend zu bestärken und erweitern, um letztlich einen planvollen Einstieg in die Praxis zu ermöglichen.

 


»Endlich wieder Schule.« Begleitseminar zum Praxissemester

Stefan Gutsche

Blockseminar. Auftaktveranstaltung am Samstag, 2. April, 10.00–11.30. Folgetermine: Samstag 30. April, 14. Mai, 11. Juni, jeweils 10.00-16.00 s.t.

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM1.2 (Begleitseminar)

2 SWS

Dieses Blockseminar dient der fachlich-professionellen Begleitung während der zeitgleich stattfindenden Praxisphase. Es ermöglicht den Austausch über unterrichtliche wie außerunterrichtliche Erfahrungen sowie die Reflexion unterschiedlichster Situationen in der Schule und bietet individuelle Anregungen und Impulse auf formaler wie inhaltlicher Ebene. Die kritische Auseinandersetzung mit sowohl dem eigenen Forschungsvorhaben, dem (eigenen) Unterricht als auch der eigenen Haltung gegenüber dem Fach Kunst sind hierbei von zentralem Interesse.

 

Kunstunterricht reflektiert planen – am Beispiel der fotografischen Werke von Thomas Struth. Vorbereitungsseminar (TPM2) zum Praxissemester

Sara Grunau

Donnerstag 18-20 Uhr, Beginn: 14. April 2022

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM2.1 (Vorbereitungsseminar)

2 SWS

Im Seminar Kunstunterricht wird es darum gehen, die langfristige Planung von Unterricht anhand eines ganz konkreten Unterrichtsgeschehens – dem fotografischen Werk von Thomas Struth – beispielhaft durchzuführen. Neben der Reihenplanung und der Entwicklung gestaltungspraktischer Arbeitsaufträge soll  auch Bewertung im Kunstunterricht näher diskutiert werden. Passend zum Unterrichtsgegenstand wird ein weiterer Schwerpunkt auf dem Einsatz digitaler Medien und den damit verbundenen Potentialen und Herausforderungen im Kunstunterricht allgemein sowie im individuellen Lernprozess der Schüler*innen liegen.
Insgesamt soll im Verlauf des Seminars kunsthistorisches mit fachdidaktischem Wissen verknüpft werden und erste Einblicke in unterrichtliche Planungsmomente ermöglicht werden. Die Wahl des Unterrichtsgegenstandes orientiert sich dabei an den Vorgaben des Zentralabiturs im Fach Kunst in NRW für die laufenden Abiturjahrgänge bis 2024.

 

Kippbild: (DIE) KUNST (ZU) UNTERRICHTEN. Begleitseminar (TPM2) zum Praxissemester

Susanne Hartmann, OStR‘ i.R.

Blockseminar. Termine: Samstag 6. April, 18.00-19:30 Uhr s.t. Folgetermine: Samstag 7. Mai, 21. Mai, 28. Mai, jeweils 10.00–16.00 s.t.

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM2.2 (Begleitseminar)

2 SWS

Die Veranstaltung ermöglicht einen intensiven Austausch über die während des Praxissemesters gemachten, möglicherweise divergierenden Erfahrungen mit dem Kunstunterricht, dem Schulalltag und seinen unterschiedlichen Beteiligten. Sie bietet persönliche, fachliche und methodische Unterstützung beim Umgang mit den eigenen Unterrichtsvorhaben, dem Forschenden Lernen und der Auseinandersetzung mit der eigenen Position und Haltung in und zu diesem Ausbildungsabschnitt an drei verschiedenen Lernorten.

 

Kunstdidaktik und Kunstvermittlung

Lehrangebot Wintersemester 2021/2022

+++Bitte informieren Sie sich über das LSF über den aktuellen Stand der Online- und Präsenzlehre+++

Einführung in die Kunstdidaktik

PD Dr. Andreas Zeising

Montag, 12–14 Uhr und Dienstag 16–18 Uhr, Beginn: 18./19.10.2021

Die Veranstaltung wird doppelt angeboten. Bitte schreiben Sie sich nur für eines der beiden Seminare ein!

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD1.1 (»Einführung in die Kunstdidaktik«)

2 SWS

Das Seminar macht mit den grundlegenden Gegenstandsbereichen und Methoden der Kunstdidaktik als Fachwissenschaft vertraut. Neben der Historiografie des Faches, werden die aktuellen kunstpädagogischen Diskurse und fachdidaktischen Positionen thematisiert. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Frage, wie sich das Fach Schulfach Kunst im Hinblick auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Diversität, Inklusion und Transkulturalität positionieren und in einer sich wandelnden Welt seinen Stellenwert behaupten kann.

 

EF50: Bildungsapparaturen

PD Dr. Andreas Zeising

Donnerstag 10–12 Uhr, Beginn: 21.10.2021

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD7.1 (»Kulturelle Skripte im Umgang mit Raum«), KD5.1 (»Museums- oder denkmalpädagogische Me­tho­den der Kunstvermittlung«)

2 SWS

Das Gebäude Emil-Figge-Straße 50 feiert demnächst seinen fünfzigsten Geburtstag. Zwischen 1970 und 1972 wurde es nach einem Entwurf des Architekten Bruno Lambart auf dem Campus Nord errichtet. Wie auch andere Hochschulbauten dieser Ära, beruht die Konstruktion auf einem elementierten Fertigbausystem, um das Gebäude im Bedarfsfall modular zu erweitern. Das Gesamtkonzept folgt dabei einem überaus rationalen Planentwurf. Die Lehrveranstaltung versteht sich als Projektseminar, das einerseits die Konzeption universitärer Bauten unter Gesichtspunkten einer Didaktik von Bildungsräumen untersucht. Parallel sind die Studierenden aufgefordert, sich mit dem konkreten Bildungsraum EF50 im Sinne der künstlerischen Forschung auseinandersetzen.

Literatur zur Einführung:
Alexandra Apfelbaum: Bruno Lambart. Architektur im Wandel der Bonner Republik. Dortmund, 2017

 

Aktuelle Konzeptionen musealer Vermittlung 

PD Dr. Andreas Zeising

Montag 18–20 Uhr, Beginn: 18.10.2021

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD4.1 (»Außerschulische Vermittlungsfelder«), KD5.1 (»Museums- oder denkmalpädagogische Methoden der Kunstvermittlung«)

2 SWS

Anschließend an das Lektüreseminar zur kritischen Kunstdidaktik im vergangenen Sommersemester, stellt die Lehrveranstaltung aktuelle Positionen zur Kunstvermittlung im Museums- und Ausstellungskontext zur Diskussion. Es geht um Fragen wie Autorschaft, Adressatenorientierung, Partizipation und Interaktion, die vor allem auch an konkreten Beispielen von Ausstellungs- und Vermittlungsprojekten illustriert und diskutiert werden sollen. Texte werden in Moodle zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme am Seminar ist an die Bereitschaft zum Lesen geknüpft und daran, im Team eine Seminarsitzung vorzubereiten, das heißt konkret, die Wochenlektüre aufzubereiten, Beispiele vorzustellen und gemeinsam mit dem Dozenten die Seminardiskussion zu leiten.

 

Kulturelle Teilhabe am kulturellen Erbe

Prof. Dr. Barbara Welzel

Dienstag 12–14 Uhr, Beginn: 19.10.2021

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul KD4.1 (»Außerschulische Vermittlungsfelder«)

2 SWS

Fragen der Kulturellen Teilhabe am kulturellen Erbe werden in den Diskussionen der Kulturellen Bildung zunehmend wichtiger. Das Seminar wird von der „Konvention von Faro“ des Europarats ausgehen, wichtige Legitimationen diskutieren und dabei auch nach den Implikationen für eine inklusionsorientierte Lehrer:innenbildung fragen.

 

Malen mit der Sprühdose – Urban Art als jugendkultureller Ausdruck und ästhetische Partizipation

Dr. Anna Maria Loffredo

Montag, 14–16 Uhr, Beginn: 18.10.2021

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Module KD1.2 (»Ästhetisches Verhalten von Kindern und Jugendlichen«), KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung«)

2 SWS

Graffiti, als Teilbereich von Urban Art/Streetart, ist eine bei Jugendlichen überaus beliebte ästhetische Ausdrucksform. Auch im Kunstunterricht werden Versuche unternommen, diese illegale Gestaltungsart in formalisierte Lernprozesse zu integrieren. Über Chancen und Grenzen von Graffiti im Kunstunterricht wird zunächst über einen historischen Einblick in die Graffiti-Kultur als eine der vier Säulen der Hip-Hop-Kultur eingeführt, um darauf aufbauend das Sampling- und Remix-Prinzip jugendkultureller Ästhetik sowie die Sphären der sogenannten High- und Low Culture fachdidaktisch zu umkreisen.
Zwar kann die Schule als Sozialisationsinstanz den Selbstbildungsprozess der Teenager rahmen, aber sind es im Grunde nicht auch oder vielmehr die Peers in der Freizeit, die bestimmte Einstellungen zur Welt und zu sich selbst, Fähigkeiten, Vorlieben, Motivationen und Kompetenzen prägen? Aus der Vielzahl an Jugendkulturen wird ein exemplarischer Blick in das informelle Bildungspotenzial geebnet. Davon ausgehend wird diskutiert, inwiefern sich schulische/formale und außerschulische/informelle Bildungspotenziale für die ästhetische Rezeption, Produktion und Reflexion aufeinander beziehen lassen, ohne den Schutzraum der Teenager zu beschneiden.
Es geht um ein tieferes Verständnis für den ästhetischen, Öffentlichkeit mitgestaltenden Drang von Jugendlichen – warum sie sich in bestimmten Phasen für etwas begeistern oder eben auch nicht, und wie das auf den Kunstunterricht zurückwirken kann. Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmenden eine Kurzpräsentation über ausgewählte Jugendkulturen und speziell von Urban Art-Vertreter:innen vorbereiten, die als Teil für eine gemeinsame Kartografie fungieren soll.

 

Praktisches Arbeiten im gymnasialen Kunstunterricht

Vincent Schmid

Blockveranstaltung, Freitag 15.10., Vorbesprechung, 10–11 Uhr (via Zoom); Freitag 05.11 (14–18 Uhr) online; Samstag 06.11. (10–14 Uhr) in Präsenz; Freitag 03.12 (14–18 Uhr) omline; Samstag 04.12. (10–14 Uhr) in Präsenz

Raum: Zoom und EF 50 R. 4234

LABG 2016: Modul KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung«)

2 SWS

Kunsterzieher:innen müssen im praktischen Teil des gymnasialen Kunstunterrichts Alleskönner:innen sein. Denn die Verschiedenheit der Themenbereiche Zeichnung, Malerei, Plastik, Architektur und Design verlangt von ihnen ganz vielseitige Lösungen. Angehende Kunsterzieher:innen bringen zudem selbst bereits ein differenziertes künstlerisches Profil mit in die Arbeit an der Schule.
In diesem Seminar erkunden die Studierenden ausgehend von der eigenen künstlerisch-praktischen Arbeit ihre Ressourcen und klären, wie diese in Aufgaben für den späteren Kunstunterricht einfließen können. Die Planung und Umsetzung von schüler:innenorientierten Aufgaben wird anhand von Beispielen gezeigt und im Lauf der Seminarsitzungen von den Studierenden erprobt. Das Seminar stellt somit Beziehungen zwischen den wesentlichen didaktischen und pädagogischen Anforderungen des praktischen Kunstunterrichts und der künstlerischen Praxis her.

 

Kunstdidaktik im Theorie-Praxis-Transfer: Visual Literacy und Kompetenzorientierung im Kunstunterricht

Jutta Teuwsen, M.A. M.Ed.

Blockveranstaltung, Termine: Donnerstag 25.11.2021, Donnerstag 09.12.2021, Freitag, 10.12.21, jeweils 10–18 Uhr

Ort: EF50, Raum 5.246

KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung«)

2 SWS

»Kunstdidaktikforschung schön und gut… für meinen Unterricht kann ich das nicht brauchen. Ich brauche praxisnahe Tipps.«

Die gegenwärtige kunstdidaktische Forschung bringt Erkenntnisse hervor, die uns als Lehrpersonen deutlich machen, was guten Kunstunterricht ausmacht. Das heißt nicht, dass sich die Forschungsergebnisse eins zu eins in die Praxis übersetzen ließen. Vielmehr müssen Kunstlehrende die hohen Ansprüche, die aus der aktuellen Forschung und persönlichen Idealen resultieren, mit banalen Dingen wie Lehrplänen, Vorstellungen von Fachleiter*innen und Kunstraumausstattungen überein bringen. Wie kann das gelingen? Den vielen möglichen Antworten auf diese Frage werden wir uns in diesem Blockseminar gemeinsam annähern.
Hinweis: Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Aus aktuellem Anlass wird es möglicherweise auf online umgestellt. In diesem Fall wird das Seminar im Blended Learning-Format stattfinden: Sie erhalten einige Aufgaben zur Vorbereitung und die gemeinsame Onlinezeit wird entsprechend kürzer ausfallen.

 

„Kulturanthropologische Vermittlungskonzepte und Inklusion“

Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed.

Samstags, 14-tägig an folgenden Termin:

  1. 16.10.21 08:00-12:00 Uhr
  2. 30.10.2021 08:00-12:00 Uhr
  3. 13.11.2021 08:00-12:00 Uhr
  4. 27.11.2021 08:00-12:00 Uhr
  5. 11.12.2021 08:00-12:00 Uhr
  6. 08.01.2021 08:00-12:00 Uhr
  7. 22.01.2021 08:00-12:00 Uhr

Ort: Online, Microsoft Teams

LABG 2016: Modul KD6.1

2 SWS

Das Fach Textilgestaltung ist ein stark marginalisiertes Fach, welches vielerorts zugunsten der Fokussierung Pisa-relevanter Schulfächer, und nicht zuletzt durch lebensweltferne Unterrichtspraktiken, droht abgeschafft zu werden. Im Seminar „Kulturanthropologische Vermittlungskonzepte und Inklusion“ werden wir uns vor dem Hintergrund allgemeiner didaktischer Konzeptionen mit Textildidaktiken und textildidaktischen Ansätzen inklusiven und zukunftsorientierten Unterrichts auseinandersetzen.

Das Seminar ist geknüpft an das Seminar „Differenzierung und individuelle Förderung“, in dem wir uns den Anforderungen des Referendariats, des Schulalltags und der individuellen Bedürfnisse von SchülerInnen widmen werden.

Wichtige formale Ergänzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an beiden Seminaren sind (1) ein Internetzugang während der Seminarsitzungen, (2) das Erstellen eines Kontos auf Microsoft Teams, da hierüber die Seminare stattfinden werden, und (3) die Bereitschaft zur aktiven mündlichen Teilnahme.

Sobald Sie zu dem Seminar/den Seminaren zugelassen wurden, melden Sie sich mit Ihren für „Microsoft Teams“ relevanten Kontaktdaten an die Lehrende Fr. Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed. unter lena.pickhardt@gmail.com.

 

„Differenzierung und individuelle Förderung“

Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed.

Samstags, 14-tägig an folgenden Termin:

  1. 16.10.21 13:00-17:00 Uhr
  2. 30.10.2021 13:00-17:00 Uhr
  3. 13.11.2021 13:00-17:00 Uhr
  4. 27.11.2021 13:00-17:00 Uhr
  5. 11.12.2021 13:00-17:00 Uhr
  6. 08.01.2021 13:00-17:00 Uhr
  7. 22.01.2021 13:00-17:00 Uhr

Ort: Online, Microsoft Teams

LABG 2016: Modul KD6.1

2 SWS

„Welchen Mehrwert verspricht ein Fach, dessen Inhalte sich primär auf die textile Dingwelt beziehen? Und wie können wir in Zeiten von Optimierung – in allen systemischen, institutionellen und inhaltlichen Bereichen des Bildungssystems – es schaffen unseren SchülerInnen als Individuen gerecht zu werden?“, dies sind zentrale Fragen mit denen wir uns im Seminar „Differenzierung und individuelle Förderung“ auseinandersetzen werden.

Ausgehend u.A. vom Kernlehrplan des Faches in NRW für die Hauptschule und realen (aktuellen) Unterrichtsentwürfen ehemaliger ReferendarInnen werden wir gemeinsam Ihre Ideen weiterentwickeln, Unterrichtsreihen planen und legitimieren.

Wichtige formale Ergänzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an beiden Seminaren sind (1) ein Internetzugang während der Seminarsitzungen, (2) das Erstellen eines Kontos auf Microsoft Teams, da hierüber die Seminare stattfinden werden, und (3) die Bereitschaft zur aktiven mündlichen Teilnahme.

Sobald Sie zu dem Seminar/den Seminaren zugelassen wurden, melden Sie sich mit Ihren für „Microsoft Teams“ relevanten Kontaktdaten an die Lehrende Fr. Anna Lena Pickhardt, M.A., M.Ed. unter lena.pickhardt@gmail.com.

 

»This Brutal World« – Brutalismus im Film

Dr. Christin Ruppio

Dienstag 10–12 Uhr, Beginn: 26.10.2021

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Module KD7.1 ("kulturelle Skripte im Umgang mit Raum), KW4.1, KW4a.1, KW4b.1; Master KuK: Modul KWP1

2 SWS

Kaum eine Architektur polarisiert wie der so genannte Brutalismus. Während in jüngster Zeit eine Art Hype um die monumentalen Betonbauten auszumachen ist – der sich in einer Schwemme sorgfältig kuratierter Schwarz-Weiß-Fotografien in Social Media und Vereinen, wie der »Brutalism Appreciation Society«, ausmachen lässt – wünscht ein großer Teil der Gesellschaft die »monströsen Furunkel« (O-Ton Prinz Charles) aus den Stadtbildern zu entfernen.
Im Seminar werden wir uns damit befassen, welche architekturhistorischen Theorien und gesellschaftlichen Visionen hinter dem Begriff Brutalismus stehen und was dieses Wissen für unseren heutigen Umgang mit »unbequemen« Bauten bedeuten kann. Insbesondere werden wir der Frage nachgehen, wie die Aufnahme und Inszenierung brutalistischer Bauten in Filmen wie »A Clockwork Orange« (1971) eine negative Konnotation mitgeprägt haben. Auch neuere Filme wie »High Rise« (2015), als Verfilmung eines dystopischen Romans aus den 1970er Jahren, und »Stranger than Fiction« (2006), als mögliches Beispiel einer anderen Inszenierung brutalistischer Architektur im Film, werden mit einbezogen.

 

In der ersten Sitzung werden wir einige Kompakttermine absprechen, die uns zu brutalis­tischen Bauten in der Region führen sollen, um filmische Inszenierung mit realer Objekteerfahrung abgleichen zu können.

Gleichzeitig muss das Seminar „Stranger than Fiction“ von Maik Ronz im
künstlerischen Arbeiten belegt werden, in dem das formale Potential des
Brutalismus untersucht wird (Sie erhalten je eine Unterschrift für KD und
eine für KA; gilt nicht für Master KuK).

 

»Was mach‘ ich denn dann in der Schule?« Vorbereitungsseminar zum Praxissemester

Stefan Gutsche

Freitag, 16–18 Uhr, Beginn: 22.10.2021

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM1.1 (Vorbereitungsseminar)

2 SWS

Es wird konkreter, das Praxissemester zeichnet sich am Horizont ab. Zurück in die Schule, und dann? Planen, didaktisch reduzieren, diagnostizieren, sinnvolle Aufgaben erstellen, individuell fördern, Bilder transparent bewerten, evaluieren..., Kunst unterrichten?
Das Seminar dient einer fachlichen Vorbereitung der Praxisphase auf inhaltlicher wie praktischer Ebene. Es bietet neben der Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragestellungen zum Fach und seiner Unterrichtswirklichkeit auch Anregungen zu Methoden der Vermittlung sowie Denkanstöße zur eigenen Positionierung im Kontext der Schule. Anknüpfend an das eigene Selbstbild und die bestehende Vorstellung von Kunstunterricht zielt es darauf ab, diese anhand von ausgewählter Literatur und konkreten Beispielen realistisch und gewinnbringend zu bestärken und erweitern, um letztlich einen planvollen Einstieg in die Berufswirklichkeit zu ermöglichen.

 

»Endlich wieder Schule.« Begleitseminar zum Praxissemester

Stefan Gutsche

Auftaktveranstaltung: 09.10.2021 von 10.00-11.30 Uhr

Blockseminar, Termine: Samstag 30.10.2021, 27.11.2021, 15.01.2022, jeweils 10-16 Uhr

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM1.2 (Begleitseminar)

2 SWS

Dieses Blockseminar dient der fachlich-professionellen Begleitung während der zeitgleich stattfindenden Praxisphase. Es ermöglicht den Austausch über unterrichtliche wie außerunterrichtliche Erfahrungen sowie die Reflexion unterschiedlichster Situationen in der Schule und bietet individuelle Anregungen und Impulse auf formaler wie inhaltlicher Ebene. Die kritische Auseinandersetzung mit sowohl dem eigenen Forschungsvorhaben/Unterrichtsprojekt als auch der eigenen Haltung gegenüber dem Unterrichtsfach Kunst sind hierbei von zentralem Interesse.

 

Kunstunterricht reflektiert planen – am Beispiel von Leben und Werk des spanischen Malers Francisco de Goya

Lisa Clemens

Donnerstag 18-20 Uhr, Beginn: 21.10.2021

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM2.1 (Vorbereitungsseminar)

2 SWS

In dem Seminar geht es darum, die langfristige Planung von Kunstunterricht anhand eines ganz konkreten Unterrichtsgegenstandes – dem Werk des spanischen Malers Francisco de Goya (1746-1828) – beispielhaft durchzuführen. So gilt es eine Reihenplanung zu erarbeiten, gestaltungspraktische Aufgaben zu erstellen und auch über die Bewertung dieser nachzudenken. Ebenso werden theoretische und praktische Leistungsüberprüfungen (Klausuren) thematisiert. Des Weiteren soll die Einbindung außerschulischer Lernorte sowie digitaler Medien in den Lernprozess der Schüler*innen diskutiert werden. Der Aspekt des Unterrichtens in inklusiven Lerngruppen wird immer wieder mit anklingen.
Insgesamt soll im Verlauf des Seminars kunsthistorisches mit fachdidaktischem Wissen verknüpft werden. Die Wahl des Unterrichtsgegenstandes orientiert sich an den Vorgaben des zentralen Abiturs im Fach Kunst in Nordrhein-Westfalen für die laufenden Abiturjahrgänge bis 2023 (Künstlerisch gestaltete Phänomene als Konstruktion von Wirklichkeit in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten im malerischen und grafischen Werk [1790–1825] von Francisco de Goya).
Die zu erbringenden Leistungen umfassen neben der aktiven Teilnahme (2 CP) eine unbenotete fünfseitige Studienskizze in Vorbereitung für das Praxissemester (1CP). 

 

Geplanten Kunstunterricht reflektieren – hinsichtlich einzelner didaktischer Schwerpunkte

Lisa Clemens

Blockseminar. Termine: Samstag 11.09.2021, 10-12 (Auftaktveranstaltung); Samstag 25.09.2021, 06.11.2021 und 29.01.2022, jeweils 10-16 Uhr

Ort: EF50, Raum 4.234

LABG 2016: Modul TPM2.2 (Begleitseminar)

2 SWS

Das Seminar verfolgt die Intention, die Planung einzelner Unterrichtsstunden genauer unter die Lupe zu nehmen. So wird neben der (Wiederholung der) Phasierung einer Stunde im Fach Kunst zum Beispiel der sogenannte Didaktische Dreiklang (Gegenstand – Thema – Schwerpunktlernziel) genauer beleuchtet. Auch das Stellen von Aufgaben, methodische Aspekte – beispielsweise die Wahl kooperativer Lernformen oder die Frage, wie man sich einem Bild am besten nähert (Bildzugänge) werden thematisiert. Weitere Themenbereiche werden die Leistungsbewertung sowie das Gemeinsames Lernen bzw. die Inklusion und somit auch die individuelle Förderung von Schüler*innen sein.
Insgesamt soll es in diesem Seminar darum gehen, Sie in der Planung einzelner Stunden zu unterstützen bzw. den in Ihrem Praxissemester aufkommenden Fragen rund um den Kunstunterricht gemeinsam zu begegnen und Antworten zu finden.
Die zu erbringenden Leistungen umfassen die aktive Teilnahme (2 CP) und eine unbenotete Hausarbeit als Weiterführung bzw. Ergänzung der Studienskizze aus dem Vorbereitungsseminar.

 

Bitte beachten Sie auch die Angebote des Fachbereichs Kunstgeschichte.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.