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Projekte

Gartenspäher

Studierende beim Arbeiten an einer Tafel © Kunstgeschichte​/​TU Dort­mund

Projektskizze

"GartenSPÄHER" er­kun­den kulturelle Erbschaften: historische Gärten, Schlösser und die um sie herum gestaltete Natur, Wasseranlagen, Sichtachsen und anderes mehr. Sie suchen - im wörtlichen wie im übertragenen Sinn - Wege, um solche Ensembles auf den äußeren und inneren Landkarten junger Men­schen zu verorten: den künftigen Denkmal-Erben. Entwickelt wer­den Diskursräume, die das Potential des kulturellen Erbes anschlussfähig und verhandelbar ma­chen.

Im Sommer 2017 schwärmten die Gartenspäher auf Einladung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg im Garten von Schloss Schwetzingen aus. Dieses Projekt wird im Sommer 2018 fortgesetzt.

Die "GartenSPÄHER" der TU Dort­mund beteiligen sich am Projekt "Europa in Westfalen" der LWL-Denkmalpflege im Euro­päi­schen Kulturerbejahr 2018 (ECHY), um das Motto "Sharing Heritage" einmal mehr Wirklichkeit wer­den zu lassen.

Projektleitung

Prof. Dr. Barbara Welzel

Christopher Kreutchen M.Ed.

Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft

Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund

44221 Dort­mund

barbara.welzeltu-dortmundde

christopher.kreutchentu-dortmundde

https://www.europa-in-westfalen.de/de/das-programm/programm2206/

Im Sommer 2018 wurden die GartenSPÄHER von dem Filmteam "Film und Kontext" begleitet, die eine Reihe "urban reflections" unter dem Titel "citistil" vorbereiten. Hier geht es zum Trailer:

>Trailer< 

GartenSPÄHER in Bodelschwingh

Schloss Bodelschwingh ist ein Kleinod im Norden Dort­munds. Das Wasserschloss mit dem umgebenden Landschaftsgarten befindet sich seit mehr als 700 Jahren in Fa­mi­li­en­be­sitz. Am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund wird mit Stu­die­ren­den ein Kon­zept er­ar­bei­tet, um den Landschaftsgarten in Schloss Bodelschwingh als außerschulischen Lernort zu erschließen. Dieses Projekt ist einerseits Teil eines größeren Projekts unter dem Titel "Gartenspäher", in dem kunstwissenschaftlich fundierte Vermittlungsstrategien für historische Gärten er­ar­bei­tet wer­den. An­der­er­seits be­tei­ligt es sich an "Europa in Westfalen - Spurensuche im Denkmalbestand". Leitfragen sind: Wie kann dieses Kleinod im Dort­mun­der Norden seine Be­son­der­heit als Ort lebendiger europäischer Adelskultur er­hal­ten? Wie kann der Landschaftsgarten ein Ort sein, an dem Kinder und Jugendliche eben diese Adelskultur als bedeutenden Strang europäischer Überlieferund kennen lernen kön­nen?

Das Projekt "Gartenspäher in Bodelschwingh", das auch in den kommenden Semestern fortgesetzt wer­den soll, ist Bestandteil sowohl des Lehr­amts­stu­di­ums für das Fach Kunst in allen Schulstufen und Schul­for­men wie des in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Masterstudienganges "Kulturanalyse und Kulturvermittlung". Angehende Kunstvermittler/-innen erproben die Erkundung des Landschaftsgartens und teilen "in Echtzeit" ihr Wissen, ih­re Seherfahrungen und die Reflexionen über Denkmalwerte mit un­ter­schied­lichen Akteuren: Zu den Projekttagen vor Ort wer­den Schüler/-innen verschiedener Dort­mun­der Schulen eingeladen. Entwickelt wer­den Choreographien, mit denen der Ort auf eine Weise erschlossen wird, die das "Sharing Heritage", das gemeinsame Teilen des kulturellen Erbes, un­mit­tel­bar erfahrbar macht.

Im Kontext von "Europa in Westfalen" fanden im Juni 2018 zwei Projekttage statt: der erste mit ei­nem 11. Jahrgang des Heinrich-Heine-Gymnasiums Dort­mund und Stu­die­ren­den aus drei Universitätssemestern am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dort­mund. Insgesamt erkundeten 101 Per­so­nen an diesem Tag den Landschaftsgarten. Der zweite Projekttag war deutlich komplexer. Nicht nur kamen mehr Per­so­nen (ca. 130) zu­sam­men, sondern auch mehr unterschiedliche Akteure: Neben den Stu­die­ren­den der drei kunstwissenschaftlichen Seminare brachten Stu­die­ren­de der Fa­kul­tät Ar­chi­tek­tur und Bau­in­ge­nieur­we­sen der TU Dort­mund und der Kunstgeschichte an der Uni­ver­si­tät Münster (beide Seminare unter der Leitung von Dr. Oliver Karnau, LWL-Denkmalpflege) ih­re Expertise zu Denkmalpflege und Denkmalschutz in die Diskussionen mit ein. Und auch zwei gänzlich unterschiedliche Schulen waren be­tei­ligt: Die Grund­schule Bodelschwingh beteiligte sich mit ihrem dritten Jahrgang. Für diese Schü­le­rin­nen und Schüler sowie ih­re Lehrer/-innen wurde das Schloss in seiner eu­ro­pä­isch­en Kontextualisierung als Part des Stadtteils im Wortsinn verortet. Die zweite Schülergruppe kam vom Leopold-Hoesch-Berufskolleg. Die Ver­bin­dung zwischen der TU Dort­mund und dieser Willkommensklasse kommt durch "TU@Adam's Corner" zustande. Adam's Corner ist ein schulergänzender Bildungsort im Rah­men von "angekommen in deiner Stadt", ein Pro­gramm für junge Flüchtlinge, Vertriebene und Zugewanderte, zu dessen Pro­gramm auch die TU Dort­mund regelmäßig beiträgt. Die 16-20jährigen Schüler lernten einen neuen Ort in Dort­mund kennen und begegneten in den Stu­die­ren­den annähernd gleichaltrigen jungen Men­schen im Gespräch.

Das Projektdesign erlaubte es, die Schüler/-innen in kleinen Gruppen jeweils mit mehreren Stu­die­ren­den den Landschaftsgarten zu er­kun­den: Es galt Sichtachsen zu entdecken, die Rolle von Wasser zu besprechen, das Gestalten von Landschaftsbildern durch den Gartenkünstler Eduard Petzold zu ver­ste­hen, über Farbkonzepte in der Bepflanzung aufzuspüren sowie über Denkmalwerte, Teilhabe und "Sharing Heritage" zu diskutieren. 

Begleitet wurde der zweite Projekttag von Dr. Oliver Karnau vm LWL-Denkmalpflege, Dr. Henriette Brink-Kloke, der Lei­te­rin des Denkmalamtes der Stadt Dort­mund, Wolfgang Euteneuer, dem Leiter von Adam's Corner sowie von Livia Rüger vom Referat Hoch­schul­kommu­nikation der TU Dort­mund. Dr. Mireta zu Knyphausen und Felix zu Knyphausen waren die Gastgeber der Gartenspäher in Bodelschwingh. Sie begrüßten und begleiteten die Gartenspäher an ihren Projekttagen.

Projektleitung

Prof. Dr. Barbara Welzel, Lehrstuhl für Kunstgeschichte, Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft, Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund. Kontakt: barbara.welzeltu-dortmundde

Mitarbeit:

Christopher Kreutchen M.Ed. und Dr. Birgit Franke (Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft, TU Dort­mund)

Gartenspäher in Bodelschwingh. Projekttage mit Stu­die­ren­den vom Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dort­mund, am zweiten Projekttag auch der dortigen Fa­kul­tät für Ar­chi­tek­tur und Bau­in­ge­nieur­we­sen sowie vom Institut für Kunstgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Uni­ver­si­tät Münster; am ersten Projekttag mit Schüler/-innen des Heinrich-Heine-Gymnasiums Dort­mund; am zweiten Projekttag mit Schüler/-innen und Lehrer/-innen der Grund­schule Bodelschwingh sowie mit Schülern und Lehrern vom Leopold-Hoesch-Berufskolleg Dort­mund zu­sam­men mit Adam's Corner; Juni 2018. Foto: Gartenspäher/TU Dort­mund

GartenSPÄHER in Schwetzingen

Auf Einladung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs, nehmen »Gartenspäher« vom Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund das kulturelle Erbe der Schwetzinger Parkanlage in den Blick. 

Um die Anlage auf den äußeren wie inneren Landkarten der nächsten erbenden Generation zu verorten, wer­den Diskursräume ent­wickelt, die das Po­tential eines solchen Raumkunstwerks anschluss­fähig und verhandelbar wer­den lassen. 

Tagung:

http://www.schloss-mannheim.de/besucherinformation/fuehrungen-veranstaltungen/symposium/

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.