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Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften
Kunstgeschichte & Kunstdidaktik

apl. Prof. Dr. Andreas Zeising

apl. Prof. Dr. Andreas Zeising © Privat

Raum 4.233
Emil-Figge-Straße 50

Tel: +49 231 755 4418

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Sprechstunde im Sommersemester 2024:

Donnerstags, 12-13 Uhr

nach vorheriger Anmeldung per Mail.

Die Welt des Art Déco: Kunst, Mode und Konsum im Zeitalter globaler Expansionen

apl. Prof. Dr. Andreas Zeising

Montag, 18-20 Uhr Beginn: 15.4.2024

Ort: EF50, Raum 4.234

Modulzuordnung: KW3_1, KW3a_1, KW3b_1, KW4_1, KW4a_1, KW4b_1

2 SWS

1925 fand in Paris die »Exposition internationale des Arts Décoratifs et industriels modernes« statt, die auf der kulturellen Achse Paris – New York weitreichende Wirkung auf Kunst, Mode und Konsum entfalten sollte. Kunstgeschichtlich ist das Art Déco ein komplexes und schwierig zu bewertendes Phänomen. Stehen der Hang zum schönen Schein und die luxuriöse Materialästhetik doch nicht nur im Gegensatz zu Sachlichkeit und Funktionalismus, die man gemeinhin mit der Ära des Modernismus in Verbindung bringt. Auch gesellschaftlich haftet dem Art Déco etwas Problematisches an, ist es doch verbunden mit dem elitären Sonderbewusstsein jener happy few, deren individualistischer Lebensstil scheinbar unbeeindruckt von den Krisen und politischen Umbrüchen der späten 1920er und frühen 1930er Jahre war. Hinzu kommt die unauflösbare Verquickung mit dem Kolonialismus, die gerade heute wieder ins Bewusstsein rückt. Die Vorlesung unternimmt den Versuch, das Art Déco als eine Ära in den Blick zu fassen, deren gestalterische Vorlieben von einer Exotik des Fremden und vom Verschwinden der Ferne geprägt war, wie es Flugzeug, Radiowelle und Ozeandampfer symbolisierten, und die in einer Ästhetik der Oberfläche schwelgte, welche Ausdruck einer Gesellschaft »am Rand der Zeit« (Hans Ulrich Gumbrecht) war.

Grundlegende Literatur:
- L'Art Déco. France – Amérique du Nord, Ausst.-Kat. Cité de l‘Architecture et du Patrimoine à Paris, Paris: Norma Éditions 2023
- 1925. Quand l‘Art Déco séduit le monde, Ausst.-Kat. Cité de l‘Architecture et du Patrimoine à Paris, Paris: Norma Éditions 2013
- Charlotte Benton, Tim Benton u. Ghislaine Wood (Hrsg.): Art Deco 1910–1939, London: V&A Publications 2003

 

Kompaktseminar: Michel Foucault, »Die Ordnung der Dinge«

apl. Prof. Dr. Andreas Zeising

Termin: Vorbesprechung am Freitag, 31. Mai, 10-12 Uhr via Zoom. Seminarblöcke: Freitag 5. Juli, Samstag 6. Juli, Freitag 12. Juli, Samstag 13. Juli, jeweils 10-15 Uhr s.t.

Ort: EF50, Raum 4.234

Modulzuordnung: KW3_1, KW3a_1, KW3b_1 (KG7.1, KG7E.1, KG8, KG9.1); KW4_1, KW4a_1, KW4b_1 KW 5_1

2 SWS

Michel Foucaults Buch »Die Ordnung der Dinge« zählt längst zu den Klassikern der Kulturwissenschaft. Ganz abgesehen von der provokanten These vom »Verschwinden des Menschen«, die für Aufsehen sorgte, beeindruckt es durch die schiere Fülle an Quellen, die der französische Philosoph in seiner »Archäologie« des abendländischen Wissens ausbreitet. In einer diachronen Analyse legte Foucault frei, wie sich in der Epochenabfolge vom 16. Jahrhundert über das Barock bis zum Zeitalter der Aufklärung die Struktur des Denkens selbst wandelte. Foucault betrachtete, welche Wissens- und Diskursformationen jeweils auf den Feldern der Biologie, der Sprache und der Ökonomie die Weltanschauung prägten. Mit etwas Überlegung lassen sich diese Analysen auch auf den Gegenstandsbereich der Kunst- und Kulturgeschichte anwenden, was wir im Seminar versuchen wollen. Im Zentrum stehen dabei die Lektüre des Textes sowie die Diskussion von Foucaults Überlegungen und seiner zuweilen erratischen Thesen. Einen entsprechenden Auszug aus dem Buch werde ich als Arbeitsgrundlage für das Seminar vorbereiten.

Die Teilnahme am Seminar ist an die Bereitschaft geknüpft, entweder eine Textpatenschaft zu übernehmen oder einen Impuls von 15 Minuten als Referat vorzubereiten. Die Themen werden in der Vorbesprechung am 31. Mai vorgestellt. 


Grundlegende Literatur:

  • Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften [1966], Frankfurt am Main: Suhrkamp 1974
  • Klemens Kammler, Rolf Parr, Ulrich Johannes Schneider (Hrsg.): Foucault Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart: J.B. Metzler 2014

 

Ästhetisches Verhalten von Kindern und Jugendlichen

apl. Prof. Dr. Andreas Zeising

Montag, 16-18 Uhr Beginn: 15.4.2024

Ort: EF50, Raum 4.234

Modulzuordnung: KD1.2 (»Ästhetisches Verhalten von Kindern und Jugendlichen«)

2 SWS

Das zweite Seminar des Einführungsmoduls im Fach Kunstdidaktik fokussiert auf Gegenstände,  Methoden und Theoriehorizonte, die mit dem ästhetischen Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Verbindung stehen. Dieses weite Feld sondieren wir mit Themen wie Kinder- und Jugendzeichnung, Spielkonzeptionen und ästhetischen Praxen der digitalen Medienmoderne. Bezugspunkt ist die Bildkompetenz als zentraler fachcurricularer Begriff und dezidiertes Bildungsziel des Kunstunterrichts in Nordrhein-Westfalen. Das Seminar thematisiert Ansätze und didaktische Zugänge, die von den Studierenden befragt und vorgestellt werden.

 

Stadt als Spielraum: Situationistische und promenadologische Konzepte zur Bildung im urbanen Raum 

apl. Prof. Dr. Andreas Zeising

Dienstag, 10– 14 Uhr, 14-tägig, Beginn: 16.4.2024

Ort: Projektor (Westenhellweg 136)

Modulzuordnung: KD4.1 (»Außerschulische Vermittlungsfelder«), KD4.2 (»Kunstunterricht innovieren«), KD7.1 (»Kulturelle Skripte im Umgang mit Raum«), KD7.2 (»Scanning Spaces«)

2 SWS

In den 1960er Jahren riefen die Situationisten in Paris dazu auf, sich die urbane Lebenswelt mit unverstelltem Blick wiederanzueignen. Der französische Autor Guy Debord zeichnete damals ein Bild der Stadt als eines zunehmend regulierten, funktionalen und von kommerziellen Interessen überformten öffentlichen Raums. Die von Debord postulierte Strategie des »Umherschweifens« (dérive) verstand sich als spielerische Praxis, um den urbanen Raum »psychogeographisch« zu kartieren und ihm subjektive Erlebnisweisen einzuschreiben. Rezipiert wurde dieser Ansatz zum Beispiel in der aktionistischen Kunstpädagogik der Gruppe KEKS, die »Spielräume« für ein Lernen in und an der gesellschaftlichen Wirklichkeit schaffen wollte. Später hat der Kasseler Soziologe Lucius Burckhardt den performativen Ansatz zu einer »Promenadalogie« erweitert, die in den letzten Jahren in der Kulturellen Bildung und der Kunstpädagogik auf großes Interesse stieß und vielfach adaptiert wurde. Das Seminar, das im »Projektor« auf dem Westenhellweg stattfindet, stellt diese Ansätze vor und lädt die Studierenden ein, sie im »didaktischen Feld« des Urbanen selbst zu erproben.

Die Lehrveranstaltung ist thematisch verknüpft mit den Seminar »Stadtansichten« von Felix Dobbert sowie »Stadtspäherinnen und Stadtspäher« von Prof. Barbara Welzel und setzt das Projekt »FensterSchau« des Sommersemesters 2023 fort. 

 

»Der gute Ton«: Zur Didaktik guter Umgangsformen in Benimmratgebern

apl. Prof. Dr. Andreas Zeising

Donnerstag, 16–18 Uhr, Beginn: 18.4.2024

Ort: EF50, Raum 4.234

Modulzuordnung KD2.1/3.1 (»Kunst, Medien und Vermittlung«), KD2.3 (»Mediendidaktik«)

2 SWS

Benimmratgeber haben wieder Konjunktur. Überblickt man allein das Angebot an gedruckter Literatur, besteht offenbar ein nachhaltiges Bedürfnis, Klippen und Untiefen im gesellschaftlichen Verkehr zu meistern. Herausfordernde Fragen wie »Welche Blumen passen zu welchem Anlass?«, »Wie esse ich schwierige Speisen?« oder »Wie verhält man sich richtig bei Tisch?« sind ja auch sozusagen zeitlos und womöglich gerade für junge Menschen, die zwischen Hedonismus und sozialer Verunsicherung schwanken, von Bedeutung. Das Seminar lädt dazu ein, sich mit der Ratgeber­literatur unter didaktischen Gesichtspunkten zu befassen. Hat diese Gattung doch seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, als sie in den gebildeten Haushalt Einzug hielt, ein charakteristisches Inventar sprachlich-instruktiver und bilddiaktischer Strategien entwickelt, um Leserinnen und Leser über den guten Ton ins Bild zu setzen. Die Studierenden sind eingeladen, sich mit dieser kuriosen und nicht selten (ungewollt) komischen Literatur wissenschaftlich-kreativ auseinanderzusetzen, und zwar auch in angewandter Form – etwa mittels Fotografie, in Medium Grafik oder in selbst verfasster Anstandsprosa.           

    

 

Bereich Kunstgeschichte

  • Kunst, Design & Architektur des 18.–21. Jahrhunderts, Zeitgenössische Kunst
  • Gründerzeit und Historismus, Stilkunst um 1900
  • Theoriekonzeptionen der Avantgarde und Neo-Avantgarde
  • Kunst in Reproduktionen, Medien des Populären, Radiokunstgeschichte
  • Industriekultur und Bildprägungen industrieller Arbeit

Bereich Kunstdidaktik

  • Kritische Kunstdidaktik und aktuelle Vermittlungskonzepte
  • Interaktionsarchitektur und Interaktionsraumanalyse
  • Historische Bildungsforschung, Geschichte des Kunstunterrichts
  • Urbane Erfahrung und situationistische Konzepte
  • Popularisierung und populäres Wissen

Andreas Zeising studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und der Ruhr-Universität Bochum, wo er 2001 promovierte. Es folgten 2001–03 ein Volontariat und eine Zeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum Kunstpalast in Düsseldorf. 2003–07 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunst- und Designgeschichte und der Design-Sammlung Schriefers der Bergischen Universität Wuppertal. Parallel nahm er Lehraufträge an der Fachhochschule Dortmund und der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf wahr. 2010–19 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Kunstgeschichte der Universität Siegen. Dort erfolgte 2016 die Habilitation und die Ernennung zum Privatdozenten. Zwischen 2012 und 2022 nahm er Professurvertretungen an der Universität Siegen, der Hochschule für Künste Bremen, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Technischen Universität Dortmund wahr. Seit 2022 ist er Wissenschaftlicher Beschäftigter und seit 2023 Außerplanmäßiger Professor am Institut für Kunst und Materielle Kultur der Technischen Universität Dortmund. Neben der universitären Laufbahn war er viele Jahre lang nebenberuflich in der Museumsvermittlung sowie in der Berufs- und Erwachsenenbildung tätig. An der TU Dortmund unterrichtet er in den Bereichen Kunstgeschichte und Kunstdidaktik in den Lehramtsstudiengängen des Faches Kunst.    

  • Deutscher Verband für Kunstgeschichte
  • BDK Fachverband für Kunstpädagogik
  • Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften
  • GfDg – Gesellschaft für Designgeschichte
  • Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des 19. Jahrhunderts

Eine vollständige Übersicht finden Sie im Publikationsverzeichnis in der Hochschulbibliographie der TU Dortmund

Monografien

  • Radiokunstgeschichte. Bildende Kunst und Kunstvermittlung im frühen Rundfunk der 1920er bis 1940er Jahre, Köln: Böhlau Verlag 2018
  • Das Bundeshaus von Hans Schwippert in Bonn. Architektonische Moderne und demokratischer Geist, Düsseldorf: Grupello Verlag 2009 (mit Agatha Buslei-Wuppermann)
  • Studien zu Karl Schefflers Kunstkritik und Kunstbegriff. Mit einer annotierten Bibliographie seiner Veröffentlichungen, Marburg: Der Andere Verlag 2006

Reihenherausgabe

Aufsatzveröffentlichungen (seit 2020)

  • Raum und Rhythmus: Radio-Design im Diskurs der Zeitschrift Innendekoration in den 1920er und 1930er Jahren, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte, H. 2, 2024, S. 262–278 (https://doi.org/10.1515/zkg-2024-2006)
  • Dazed and Confused. Werk-Tätigkeit und Kreativitätsparadigmen in Julian Schnabels »At Eternity’s Gate« (2018), in: Kathrin Rottmann, Annette Urban u. Andreas Zeising (Hrsg.): Schaffende Hände. Medialisierungen von künstlerischer Arbeit, Heidelberg: arthistoricum.net 2024, S. 103–123 (doi: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1365)
  • »Wir bauen einen Rundfunksender«. Spielzeuge aus der Ära des frühen Radios, in: Theres Rhode u. Thilo Schwer (Hrsg.): 100 Jahre Rundfunk. Zur Designgeschichte eines Mediums und seiner Artefakte, Stuttgart: avedition, 2024, S. 54–67
  • Von Tischreihen zu Gruppentischen: Zur De-facto-Didaktik von Interaktionsräumen im Kunstunterricht, in: Stephan Hußmann u. Barbara Welzel (Hrsg.): DoProfiL 2.0 – Das Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Münster/New York: Waxmann 2023, S. 107–112 (mit Birgit Malz) (https://doi.org/10.31244/9783830997368)
  • Ästhetische Kultur. Lu Märten zwischen Ideologiekritik und Werkbundethik, in: Stephanie Marchal u. Kathrin Rottmann (Hrsg.): »Ästhetik und Arbeiterschaft«. Lu Märtens Entwurf der kritischen Konsumentin, München: Edition Metzel 2023, S. 125–136
  • Die Treppe als Interaktionsraum. Relektüre einer Streitschrift, in: Kunstchronik, 76. Jg., Heft 4, 2023, S. 158–170 (https://doi.org/10.11588/kc.2023.4.102173)
  • Arbeit mit Reproduktionen. Zum Hantieren mit Bildern im Kunstunterricht, in: Mirja Beck, Joseph Imorde u. Andreas Zeising (Hrsg.): Spanische Kunst – deutsche Kunstgeschichte. Reproduktion, Popularisierung, Kritik, Siegen: Universi Verlag 2023, S. 149–179
  • Judging Talent. Notes on a Popular Category in early 20th Century Art Criticism, in: Elisabeth Heymer, Hubert Locher, Stephanie Marchal, Melanie Sachs-Resch u. Beate Söntgen (Hrsg.): Judgement Practices in the Artistic Field, München: Edition Metzel 2023, S. 426–444
  • Volkstümlicher Humor und bäuerliches Genre, in: Joseph Imorde, Peter Scholz, Andreas Zeising u. Lars Zieke (Hrsg.): Genre Reproduktion. Mathias Schmid und die visuelle Kultur um 1900, Kromsdorf: VDG Weimar 2023, S. 91–106
  • Erinnerungstopografie. Der Bismarckturm in Fröndenberg bei Unna, in: DIAGONAL. Zeitschrift der Universität Siegen, Heft 43, 2022, S. 173–187
  • Strahlen der Begeisterung. Skioptikon und Projektionsvortrag in der kunstgeschichtlichen Schul- und Volksbildung um 1900, in: Hubert Locher u. Maria Männig (Hrsg.): Lehrmedien der Kunstgeschichte. Geschichte und Perspektiven kunsthistorischer Medienpraxis, Berlin: Deutscher Kunstverlag, 2022, S. 248–259
  • Die Kirche St. Anna im Dortmunder Unionviertel – Begegnungen in den (Zeit)Räumen von Industriekultur, Migrationsgeschichte und urbanem Wandel, in: Claudia Gärtner, Britta Konz u. Andreas Zeising (Hrsg.): Begegnungsräume // Kontaktzonen, Oberhausen: wbv Athena Verlag 2022, S. 65–76
  • Gekränkte Zuneigung. Publizistischer Italienboykott und kunstgeschichtliche Italiensehnsucht zur Zeit des Ersten Weltkriegs, in: Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal, 2022 (urn:nbn:de:bvb:355-kuge-594-3)
  • Radio-Kunst. Ikonografie und Image eines Mediums zwischen Abstraktion, Neuer Sachlichkeit und der Ideologie des »Dritten Reichs«, in: Sara Beimdieke, Matthias Henke u. Reinke Schwinning (Hrsg.): Entdeckungen. Kurt Weill als Lotse durch die Moderne, Siegen: Universi Verlag, S. 181–206
  • Forschung in Bewegung: »U42« und die Psycho(geo)grafie der Netze. Ein Pandemie-Projekt, in: Andreas Zeising (Hrsg.):  U42. Psychogeografische Erkundungen im analogen und digitalen öffentlichen Raum, Berlin: Edition Imorde 2022, S. 7–13
  • Networking, Lobbyarbeit, Politik: Zur Geschichte der Künstler:innenverbände, in: Andreas Zeising (Hrsg.): Künstler:innenverbände der Weimarer Republik, Siegen: Universi Verlag 2022, S. 10–25
  • »Was für Stollwerk und Liebig recht ist, kann für Rembrandt sehr unbillig sein.« Seemanns Dreifarbenautotypie und die »Zeitschrift für bildende Kunst«, in: In Farbe. Reproduktion von Kunst im 19. und 20. Jahrhundert. Praktiken und Funktionen, hrsg. von Joseph Imorde u. Andreas Zeising, Kromsdorf: VDG Weimar, 2022, S. 191–211
  • »Rubens’ Ruf«. Martin Warnke – Von Frankfurt nach Köln, in: Jörg Probst (Hrsg.): Politische Ikonologie. Bildkritik nach Martin Warnke, Berlin: Reimer 2022, S 129–148  (mit Barbara Welzel)
  • Das künstlerische Ethos der Frau: Die deutsch-jüdische Kunstschriftstellerin Margot Rieß (1893–1942), in: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft, Bd. 48, 2021, S. 235–254
  • Erziehung der Gefühle. Louise Henrys »Bildnis der Familie Felix Henri Du Bois-Reymond« (1832), in: Christopher Kreutchen u. Sarah Hübscher (Hrsg.): ContactZone. Ein Prinzip der »guten Nachbarschaft«, Dortmund: Kettler 2021, S. 168–174
  • Billiges Bauhaus. Ein Plädoyer für die feinen Unterschiede, in: Anne Röhl, André Schütte, Philipp Knobloch u.a. (Hrsg.): Bauhaus-Paradigmen. Künste, Design und Pädagogik, München: De Gruyter 2021, S. 61–70
  • »Berichte aus dem schaffenden Alltag«. Ateliergespräch und Künstlerauftritt im Rundfunk des »Dritten Reichs«, in: Helen Barr, Dirk Hildebrandt, Ulrike Kern u. Rebecca Müller (Hrsg.): Vom Wort zur Kunst. Künstlerzeugnisse vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart, Berlin 2021, S. 293–304
  • Megasüß und superlangweilig. Bauhaus-Kunstbücher für Kinder und Jugendliche, in: Kunstchronik, 73. Jg., H. 5, Mai 2020, S. 255–266 (https://doi.org/10.11588/kc.2020.5.102395)
  • Ein bekannter Unbekannter. Der deutsch-jüdische Kunstschriftsteller Max Osborn (1870–1946), in: Stephanie Marchal, Andreas Zeising und Andreas Degner (Hrsg.): Kunstschriftstellerei. Konturen einer kunstkritischen Praxis, München: Edition Metzel 2020, S. 243–275
  • Avantgarde im Licht. Ernst Krenek und Kurt Weill in fotografischen Porträts, in: Matthias Henke (Hrsg.): Zeitgenossenschaft! Ernst Krenek und Kurt Weill im Netzwerk der Moderne, Schliengen: Edition Argus 2019, S. 100–116