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Projekte

Vor dem Bauhaus: Osthaus - Einblicke in eine Fotosammlung

Projektskizze

Das vom NRW-Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft im Rahmen von bauhaus100 geförderte Ausstellungsprojekt nimmt die kulturelle Implementierung moderner Architektur durch Fotografie in den Blick; historische Fotografien treffen auf eine aktuelle Forschungsperspektive.

Mit dem "Hagener Impuls" initiierte der Mäzen Karl Ernst Osthaus wegweisende Beiträge zu den Reformbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts. Die vielfältigen Aktivitäten, gerade die Experimente und Modelle gesellschaftswirksamer Architektur prägten auch den jungen Walter Gropius, der eine enge Freundschaft zu Osthaus pflegte. Nicht alle Aspekte des Impulses lebten im späteren Bauhaus fort. Die Ausstellung thematisiert die kulturelle Implementierung moderner Architektur durch Karl Ernst Osthaus, insbesondere seine programmatische Verwendung von Fotografien. Mit ihnen machte Osthaus seine Projekte in­ter­na­tio­nal bekannt und zielte gleichzeitig auf eine neue Wahr­neh­mung von Baukunst.

Osthaus' stark vernetzte Vorgehensweise weiterführend, kooperieren die TU Dort­mund, das Bau­kunst­archiv NRW und das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg und zeigen eine Auswahl dieser qualitätvollen Fotografien. Begleitet wird die Ausstellung von einem Vermittlungsprogramm, das am Lehrstuhl Kunstgeschichte der TU Dort­mund mit dem Studiengang Kulturanalyse und Kulturvermittlung konzipiert wird.

Die Ausstellung "Vor dem Bauhaus: Osthaus" wird vom 06. September bis zum 27. Oktober im Bau­kunst­archiv NRW gezeigt.

bauhaus100 wird an der TU Dort­mund von kunsthistorischen Se­mi­na­ren und einem Handapparat mit aktueller Literatur begleitet. Mehr zum Bauhaus-Semesterapparat erfahren Sie hier

Projektleitung:
Prof. Dr. Wolfang Sonne, Prof. Dr. Barbara Welzel (beide TU Dort­mund)

Wissen­schaft­liche Mitarbeit und Ausstellungskonzeption:
Laura Di Betta M.A., Christin Ruppio M.A. (beide TU Dort­mund)

Kooperationspartner:
Dr. Christian Bracht, Susanne Dörler M.A. (beide DDK - Bildarchiv Foto Marburg)

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.