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Plastik

Lehrangebot

Aktueller Hinweis

Liebe Stu­die­ren­de,


in der momentanen Ausnahmesituation und den damit verbundenen Verhaltensregeln sind wir sehr bemüht, Euch ein selbstständiges künst­lerisches Arbeiten im Lehrbereich Plastik mit der entsprechenden Betreuung zu ermöglichen. Neben Eurer Unter­stütz­ung durch die lehrenden Personen, die Euch per E-Mail versuchen, möglichst umfangreich zu informieren und zu helfen, wendet Euch bitte mit künstlerischen sowie technischen Fragen und Problemen auch an die wis­sen­schaft­lichen und studentischen Hilfskräfte.

Schreibt dazu bitte an:

Niklas Berndt, wis­sen­schaft­liche Hilfskraft

Bitte kontaktieren bei Fragen zur Betreuung von Se­mi­na­ren, Prüfungen, Abgaben und weiteren Fragen zu Lehre sowie zur Sprechstundenanmeldung bei Prof. Kaltwasser

Sprechstunden / via Video-/Telefonkonferenz: Mittwoch, 12-14 Uhr

Alina Buchwald, studentische Hilfskraft

Bitte kontaktieren zu Fragen der studentischen Ateliers in den Hallen und Ansprechpartnerin für die WhatsApp-Gruppe der Studierenden am Arbeitsbereich Plastik

Robin Liebing, studentische Hilfskraft

Zuständig für die Werkstättenbetreuung in den Hallen und den aktuellen Infoticker der Plastik, u.a. mit Ausschreibungen, Online-Ausstellungsangeboten und wei­tere aktuelle Informationen


Die jeweils zuständige Hilfskraft wird Euch dann so zeitnah wie möglich beraten, oder an die entsprechende Lehrperson weiterleiten.

Darüber hinaus erarbeiten wir zurzeit Mög­lich­keiten, dass Ihr eine entsprechende Unterschrift bekommen könnt, wenn Ihr die dazu erforderliche Stundenanzahl selbstständig künst­lerisch gearbeitet habt.

Zur Durchführung der für das SoSe 2020 geplanten Lehr­ver­an­stal­tun­gen und der ausstehenden Prüfungen wird es so schnell wie möglich Lö­sun­gen geben. Diese werden wir Euch dann sofort mitteilen.


Euer HALLEN - Team des Lehrgebiets Plastik

Prof. Martin Kaltwasser, Leitung Lehrgebiet Plastik

 

Die An­mel­dung­en für die Seminare erfolgen in LSF sowie dem Listeneintrag beim ersten Termin.

KONZEPTUELLES ARBEITEN (160280), HAPPY NEW EARS! Di. 10.00-12.00 Uhr, Maik Ronz

Ist das noch Plastik oder schon Konzeptkunst? Die Grenzen sind wie immer fließend, aber was ist Konzeptkunst eigentlich genau, wo hat sie ihren Ursprung und wo führt sie uns hin?

Im Kurs ‚Konzeptuelles Arbeiten‘ widmen wir uns voll und ganz dem Arbeiten mit Konzepten und Ideen. Ziel ist das entmaterialisierte Kunstwerk, die Auseinandersetzung mit Bezügen und Kontexten sowie prozessbasierten Kunstformen. Im Sinne des Zitats von John Cage geht es um das Hinterfragen von Konventionen, vorurteilsfreies und kompromissloses Arbeiten. Die Referenzen reichen von signierten Pissoirs (Duchamp), zersägten Häusern (Matta-Clark), Manifesten (LeWitt), Observationen (Calle), im Boden verschwindenden Skulpturen (Feldmann) bis hin zu Tätowier-Aktionen (Ulrichs).

 

PSYCHOGEOGRAPHIE DES RAUMES II (160281), RÄUME ERKUNDEN UND VERÄNDERN Di, 14.00-18.00 Uhr, Prof. Martin Kaltwasser

Das Seminar findet gemeinsam permanent an einem Ort in der Stadt außerhalb des Unigeländes statt. Die Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer arbeiten vor Ort. An einem Ort der besonders anzieht, an einem wahren Spitzenplatz, einem Mega-Highlight nach allgemeiner Übereinstimmung - oder an einer Stelle, die extrem abstößt, einem Schandfleck. Platz, Straße, Straßenecke, Kreuzung, Hügel, Kloake, Haus, Hausecke, Hauskomplex, ein Park, Parkplatz, Müllplatz,, Lagerplatz, Garten, Oase, Grüngürtel, See, Kanal, Gewässer, Turm, Landmarke, Celebrity-Ort, kulturelles Highlight, Verkehrsraum, Produktionsort, Industrieort, No-Go-Area, geweihtes Areal. Wir erforschen, recherchieren und verändern gemeinsam kollektiv den gewählten Ort. Und zwar drastisch: Dreidimensional, plastisch, mit allen denkbaren Mitteln. Erfahren und zeigen auf, wie der Ort durch die Verwandlung völlig anders wirken kann und laden dann die ganze Stadt dahin ein. Es geht in diesem Seminar um experimentelle Auseinandersetzungen mit Raum, Plastizität, Materialien, Öffentlichkeit, eigenen und vorgegebenen Grenzen, Volumen, Teilhabe, Veränderung. Wie wirken bestimmte, vorgegebene Räume auf uns? Wie können wir selber und kollektiv Räume verändern? Wie entwickeln wir im Dickicht der existierenden dinglichen Welt und beherrschenden Raumformationen eigene Fragestellungen, eigene Positionierungen, Formen und Räume und stellen diese öffentlich aus?

Der genaue Ort wird zu Semesterbeginn bekanntgegeben…

 

MATERIAL TOTAL I (160282), MATERIAL TRIFFT KONZEPTUELLES DENKEN, Di. 18.00-20.00 Uhr, Prof. Martin Kaltwasser

In diesem fortlaufenden Praxisseminar widmen sich die TeilnehmerInnen zusammen mit Martin Kaltwasser einem einzigen, bislang eher unbeachteten Material. Voll und ganz. Daraus wird alles geschöpft, Material-collagen und Verwendung von anderen Materialien sind strikt verboten. Es geht darum, sich komplett auf ein einziges Material einzulassen, Eins zu werden mit dem Material, jeglichen Gedanken des Anderen zu vergessen. Es geht um Intensität und Loslassen. Weniger ist mehr.

Start im SoSe: Material Total I - Das Ton-Projekt. Ton ist das plastische Material, das alle aus Kindergarten, Schulzeit und Volkshochschule kennen. Und aus der Aufnahmeprüfung. Arbeiten mit Ton ist spätestens mit der Pubertät völlig out, gleichzeitig völlig mit Bedeutung, festgefügten Bildern und einer überwältigenden kunsthistorischen Geschichte überfrachtet. Im Seminar geht es quasi darum, das Ton-Trauma aktiv zu überwinden und sich selber zu überraschen. Dafür wird der alte Tonofen des Instituts reaktiviert, konzeptuelles Denken mit dem händischen Formen der Tonmasse verbunden, Toncracks eingeladen und die Weltkulturgeschichte des Töpferns entscheidend vorangebracht.

 

Material und Werkzeuge (160283), WERKZEUGENZYKLOPÄDIE, Mi. 10.00-12.00 Uhr, Maik Ronz

Die Menschwerdung hängt sehr stark mit dem Gebrauch von Werkzeugen zusammen. Zeitweise wurde der Werkzeuggebrauch zur Charakterisierung der ersten Menschenarten herangezogen. Ein Werkzeug stellt hier die Erweiterung der Funktionen des eigenen Körpers dar, um auf diese Art und Weise ein unmittelbares Ziel zu erreichen. Wir begeben uns im Kurs auf die Suche nach alltäglichen, ungewöhnlichen, hochspezialisierten

sowie universellen Werkzeugen, um eine Werkzeugbibliothek im Sinne von Diderots Enzyklopädie zu erstellen. Diese soll im Verlauf des Semesters um wei­tere individuelle Werkzeuge, Messinstrumente, Apparate, Maschinen, Prototypen, Halbzeuge und Schablonen erweitert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei An­wen­dungen, für die es noch keine Tools gibt. Dabei sind Improvisationsgeschick und Erfindungsgabe von Vorteil.

 

KOLLOQUIUM (160284), Mi. 16.00-20.00 Uhr, Prof. Martin Kaltwasser

Gesprächswerkstatt für laufende Arbeitsprozesse eigener Werke. Annäherung, Findungsprozesse, Reflexion und Präsentation der eigenen Position und der anderer Künstler.

Besprechung von avisierten Prüfungsarbeiten (Modulabschluss- Fachpraktische Prüfung, Examenskandidaten/innen). Hier kann der Stand der künstlerischen Arbeit vorgestellt werden, Ideen für wei­tere Arbeiten im Diskurs entwickelt und Prüfungen besprochen werden. Dabei wird der Blick auf die eigene Arbeit geschärft, und die Frage der eigenen For­schung verdichtet, auch im Vergleich zu ähnlichen Positionen.

 

MEET UP! (160286), FORM TRIFFT BEWEGUNG, Do. 16.00-18.00 Uhr, Julia Batzdorf, Johanna Bielawski

Was bedeutet Form und was ist eine Form überhaupt? Spielt Bewegung eine monumentale Rolle oder dient Bewegung nur dem Zweck? Und inwiefern schlagen beide Areale eine Brücke, um künstlerische Prozesse in Hinblick auf gegebenes The­ma zu generieren? Existiert zuerst die Form oder die Bewegung? Was war zuerst da: Das Huhn oder das Ei?! Resultiert meine Form aus der Bewegung oder andersherum?

Besonders in diesem Seminar ist die Auseinandersetzung mit zwei unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen fokussiert. Aus dieser Vermischung wird im besten Fall der eigene Ideenkeim verrückt. Verrückt im Sinne von Modifikation der künstlerischen Arbeit und das „verrückt werden“ nach Utopien und unendlichen Mög­lich­keiten innerhalb des Schaffensprozesses. Dies gilt während des Seminars zu erproben, zu erforschen und zu festigen. Eingeleitet wird das Seminar mit einer Impuls-Phase und geht fließend über in das eigenverantwortliche Arbeiten.

 

METALLWERKSTATT (160287), ÜBUNG, Fr. 10.00-12.00 Uhr, Ralf Reinhardt

Unser Metallatelier in den Hallen hat das Equipment für verschiedene Metalltechniken. Hier werden verschiedene Schweißtechniken erlernt, damit in späteren Se­mi­na­ren die Schweißgeräte frei genutzt werden können. Ferner wird die Bedienung der verschiedenen Metallschleifgeräte, Sägen und div. Werkzeugen eingeübt. Im Anschluss kann die Werkstatt genutzt werden um selbständig zu arbeiten.

 

Videoschnitt II (160285), AUFBAUKURS MIT DEN COLLYER-BRÜDERN, Block 08.05.-10.05. und 03.07.-05.07., 10.00-16.00 Uhr, Nicola Gördes, Stella Rossié

Vermittelt werden konzeptuelle Herangehensweisen zur Erstellung einer künstlerischen Videoarbeit. Kenntnisse des Schnittprogramms Premiere Pro sind grundlegend, um an dem Kurs teilzunehmen.

Die Collyer-Brüder, Homer Lusk und Langley waren zwei US-amerikanische Brüder, die aufgrund ihrer bizarren Lebensweise die Neugier ihrer Nachbarn auf sich zogen. Die aus einer wohlhabenden Familie stammenden Brüder hatten in New York City ein Stadthaus geerbt, in dem sie in zunehmender sozialer Isolation hausten und Unmengen von Gegenständen anhäuften. 25.000 Bücher, davon 2500 juristische Bände, Gemälde, Schmuck und Kleider der Mutter, Wandteppiche, große Rollen Seide und Stoff, Gewehre, Pistolen, Bajonette und viele Säbel, 14 Klaviere (darunter auch einige Konzertflügel), Banjos, Violinen, eine Orgel, ein Signalhorn und ein Akkordeon, zahllose Schallplatten, ein Grammophon, einen Kronleuchter, Uhren, Büsten aus Gips und Fotoausrüstungen.

 

MATERIALWOCHE SoSe 2020 (160288), HOLZ AND MORE, kompakt 20.07.-24.07.2020, 10.00-16.00 Uhr, Prof. Martin Kaltwasser, Maik Ronz

Holz ist vielleicht das uns vertrauteste Material von allen, das, mit dem wir alle schon seit unserer Kindheit und Jugend gearbeitet, gebastelt, gewerkelt haben. Oftmals mit Unter­stütz­ung der Eltern, mit den bloßen Händen, mit Taschenmesser, Hammer, Nägeln, Schrauben, Ponal. Oder mit Feuer und Flamme. Beim Waldspaziergang, oder wenn in der Familie der Innenausbau der heimischen Wohnung oder mit anderen Kindern der Budenbau in die eigenen Hände genommen wurde. Oder zumindest beim Zusammenbau eines IKEA-Möbelstücks. Oder beim wütenden Bearbeiten des Frühstücksbrettchens. Holz ist allgegenwärtig und im Grunde das demokratischste Material der Welt. Aber oftmals kennen wir es doch nur teilweise…

In diesem Seminar soll das Bewusstsein für die besondere Eigenschaft des Materials Holz geschärft werden. Neben der Erprobung bildhauerischer und handwerklicher Techniken soll es auch um die Entwicklung künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten und Strategien im Umgang mit diesem natürlich gewachsenen Rohstoff, aber auch mit Holzwerkstoffen, Holzabfallprodukten, Altholz und Sperrmüll gehen.

Unter fachlicher Anleitung findet eine Einführung in die speziellen Werkzeuge und Techniken der Holzbearbeitung, Holzbildhauerei und Holzkonstruktion statt. Ebenso werden die spezifischen Eigenschaften des Materials näher beleuchtet.

Ziel des Seminars wird die Realisierung dreidimensionaler künstlerischer Arbeiten aus­schließ­lich mit Holz und Holzwerkstoffen sein.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.