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Künstlerisches Arbeiten

Plastik

Sculpture (English text below)

Das künstlerische Feld der Plastik: Dreidimensional geformte und erfassbare Dinge und vom Menschen gemachter Raum bestimmen unser Lebensumfeld. Künstlerisches dreidimensionales Gestalten ist ein Urtext, der auf eine vieltausendjährige Geschichte zurückgeht und auf den sämtliche angewandte plastisch-materielle und räumliche Gestaltungspraxis zurückzuführen ist.

Künstlerisches Handeln ist die komplexeste Form menschlicher Weltbeschreibung und -formung. Zeitgenössischer Kunstpraxis liegt ein bis aufs Äußerste erweiterter Kunstbegriff zugrunde. Darauf baut selbstverständlich auch das künstlerische Handlungsfeld Plastik auf, das zusammen mit den anderen künstlerischen Gattungen durchweg multidisziplinär zu betrachten ist und Theorie mit Praxis verknüpft.

Das künstlerische Feld Plastik fungiert als umfassendster, intellektuell und sinnlich elaboriertester, räumlich konnotierter Spielraum von Wahrnehmungsebenen, Erkenntnisabbildung, Setzungen und Wahrscheinlichkeiten. Plastik setzt sich als offener, dezidiert experimenteller Möglichkeitsraum mit allem auseinander, was uns als menschliche Wesen umgibt und prägt, insbesondere was dinglich-formbildend, dreidimensional, räumlich und materiell ist.

Plastik bedeutet: mit allen Materialien, mit allen Werkzeugen arbeiten, analog und digital, an allen Orten arbeiten, mit Grenzen und Grenzenlosigkeit arbeiten, experimentelles Forschen und Spielen mit Raum und Körper, Zweidimensionalität, Dreidimensionalität, Vierdimensionalität, etc.

Komplexität und Widerspruch; Erforschen von Linie, Fläche, Raum, Maß, Mensch, Stadt; kritischer Umgang mit Phänomenologien des Alltags, mit den Lebensbedingungen des Menschen, mit Utopien und Wahrscheinlichkeiten; Macht und Ohnmacht der Ideen; Entscheidungen fällen und Kritikfähigkeit erlernen

Künstlerische Lehre im Fach Plastik: Ziele der Lehre im Fach Plastik sind die Erarbeitung und Vermittlung spezifisch künstlerischer Kenntnisse und Fähigkeiten, die dazu befähigen, dreidimensionales künstlerisches Arbeiten entsprechend der Breite zeitgenössischer künstlerischer Praxis und im Kontext fachwissenschaftlicher Theoriebildung und globaler Fragestellungen aktueller künstlerischer und gesellschaftlicher Diskurse aufzufassen, auszuüben und zu reflektieren.

Die Lehre im Fach Plastik vermittelt die handwerklichen Grundlagen und Praktiken und eröffnet auch diskursive Räume vor dem Hintergrund eines erweiterten Kunstbegriffs. Hierzu gehört die Arbeit im und mit Innen- und Außenraum und die größtmögliche praktische Kenntnis der Verwendung aller Arten von Werkstoffen. Die Studierenden sollen in die Lage kommen, eigene künstlerische Positionen zu entwickeln und zu kommunizieren. Sie sollen in der Lage sein, eine künstlerische Idee sowohl skizzenhaft-schnell als auch technisch und materiell hochpräzise umzusetzen. Auch die Entwicklung und Durchführung von Werkschauen und Projektpräsentationen im informellen oder institutionellen Raum sowie die analoge und digitale Dokumentation der eigenen Arbeit sind Teil der Lehre im Fach Plastik.

Die Plastik hat eine eigene E-Mail Adresse plastik.fk16tu-dortmundde für Anfragen aller Art.

Prof. Martin Kaltwasser, TU Dortmund

 

Sculpture
The artistic field of sculpture: three-dimensionally shaped and graspable things and man-made space determine our living environment. Artistic three-dimensional design is a primordial text that goes back many thousands of years and to which all applied plastic-material and spatial design practice can be traced.
Artistic action is the most complex form of human description and shaping of the world. Contemporary art practice is based on a concept of art that has been expanded to the extreme. Of course, the artistic field of sculpture is also based on this, which, together with the other artistic genres, is to be considered multidisciplinary throughout and links theory with practice.
The artistic field of sculpture functions as the most comprehensive, intellectually and sensually elaborate, spatially connoted playground of levels of perception, cognitive mapping, settings and probabilities. As an open, decidedly experimental space of possibility, sculpture deals with everything that surrounds and shapes us as human beings, especially what is material-formative, three-dimensional, spatial and material.


Sculpture means: working with all materials, with all tools, analogue and digital, working in all places, working with boundaries and boundlessness, experimental research and playing with space and body, two-dimensionality, three-dimensionality, four-dimensionality, etc.
Complexity and contradiction; exploring line, surface, space, measure, human, city; dealing critically with phenomenologies of everyday life, with the conditions of human life, with utopias and probabilities; power and powerlessness of ideas; making decisions and learning the ability to criticise

Artistic teaching in the subject of sculpture: The aims of teaching in the subject of sculpture are to develop and impart specific artistic knowledge and skills that enable students to understand, practise and reflect on three-dimensional artistic work in accordance with the breadth of contemporary artistic practice and in the context of subject-specific theory formation and global issues of current artistic and social discourses.

Teaching in the subject of sculpture conveys the fundamentals of craftsmanship and practices and also opens up discursive spaces against the background of an expanded concept of art. This includes working in and with interior and exterior spaces and the greatest possible practical knowledge of the use of all kinds of materials. Students should be able to develop and communicate their own artistic positions. They should be able to realise an artistic idea both sketchily-quickly and technically and materially with high precision. The development and implementation of work shows and project presentations in informal or institutional space as well as the analogue and digital documentation of one's own work are also part of the teaching in the subject of sculpture.

Sculpture has its own e-mail address plastik.fk16tu-dortmundde for enquiries of all kinds.

Prof. Martin Kaltwasser, TU Dortmund

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.