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Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften
Künstlerisches Arbeiten | Plastik

Peter Ewig

Sein künstlerischer Weg begann, nach Regie– und Bühnenbildassitenz am Landestheater Schwaben, mit dem Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf /Meisterschüler. 
Peter Ewig formuliert seine Arbeit im installativen Raum als „Begegnungsfeld“ über Skulptur, Foto, Video, Performance und Zeichnung – auch arbeitet er seit Jahren mit KI.  Er arbeitet mit einer performativen Werkauffassung, entwickelt explizit ungeschlossene Impulsgeber – versteht die Begegnung mit Kunst als Öffnung eines Beziehungsraums. Seine Arbeit provoziert, dass man sich selbst in Beziehung setzt, sodass unsere eigene menschliche Verfassung als Bezugspunkt in einem installativen Feld aktiviert wird.  Probekörper, ein Begriff aus der Physik, geht von einem Kraftfeld aus, dessen Feldstärke auf einen Körper eine Kraft ausübt und vom Ort des Probekörpers abhängt – in Wechselwirkung. Diesen Begriff nimmt er zur Grundlage installativen Arbeitens: Peter Ewigs Arbeiten scheinen in dieser Hinsicht nie gänzlich ausformuliert. Sie weisen Leerstellen auf, dienen immer auch als Projektionsfläche im installativen Raum, in dem alles “Probekörper“ ist.  Seine Ausstellungstätigkeit reicht über die langjährige Zusammenarbeit mit Galerien in Düsseldorf und Münster, bis hin zu Museumsausstellungen, u.a. seine erste Soloshow im Soermondt–Ludwig–Museum, Aachen; Ausstellungen im Museum Arnheim, Museum Gogh, der Kunsthalle Düsseldorf und dem Museum of Contemporary Art, Zagreb; Video-Arbeiten liefen als Beitrag im Het Nieuwe Institut, Rotterdam (NL), Reykjavík International Film Festival (IS), Maastricht Institute of Arts (NL). Seine Arbeit wurde durch diverse Stipendien und Preise gefördert; er stellt im In– und Ausland in Museen und Galerien aus.

Das Bild zeigt ein Selfie des Lehrbeauftragten Peter Ewing mit großer Pilotenbrillle und strengem Blick © Peter Ewig ​/​ privat