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PLASTIK

Lehrangebot im Wintersemester 2021/22

Anmeldung im LSF; Modus: "An-/Abmeldung mit Zulassung"
Anmeldezeitraum 01.10.2021 - 31.10.2021

Weitere Aushänge und nähere Infos: Schaukästen in den HALLEN, im Flur vor den Hallen und vor dem Sekretariat Kunst (bzw. im Foyer 5) der Fakultät 16

Anfragen unter der Plastik E-Mail Adresse: plastik.fk16tu-dortmundde

Aushänge im PDF Format zum herunterladen

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Material Total: TON[BASICS]

Simone Henninger

Blockseminar 1

Fr. 22.10.2021 14:00 – 18:00 Uhr, Sa. 23.10.2021 9:30 ­– 16:30 Uhr

Onlineseminar 1, Mo. 15.11.2021 16:00 – 17:30 Uhr

Blockseminar 2

Fr. 28.1.2022 14:00 – 18:00 Uhr, Sa. 29.1.2022 9:30 ­– 16:30 Uhr

Onlineseminar 2, Mo. 7.3.2022 16:00 – 17:30 Uhr

Onlineseminar 3, Mo. 14.3.2022 16:00 – 17:30 Uhr

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Material Total“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem einzigen Material. Voll und ganz. Daraus wird alles geschöpft. Weniger ist mehr.

Ton ist nicht nur faszinierend, wunderbar weich und formbar, sondern auch nachtragend und manchmal schwer zu bändigen. Die Künstlerin und Keramikerin Simone Henninger vermittelt wichtiges praktisches Grundwissen zu Verarbeitungstechniken und Oberflächengestaltung und gibt einen Einblick in den gesamten Herstellungsprozess bis hin zum Brand im Keramikbrennofen. Über unterschiedliche Annäherungen an das Material im ersten Blockseminar soll eine eigene künstlerische Idee entwickelt, realisiert und reflektiert werden.

Es ist nur möglich, pro Person einen der beiden Tonkurse im laufenden Semester zu belegen.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Material Total: TON[UNIVERSE]

Nol Hennissen

Seminar, Mo. 16 – 20 Uhr, vierzehntägig

Start: 18.10.2021

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Material Total“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem einzigen Material. Voll und ganz. Daraus wird alles geschöpft. Weniger ist mehr.

Angefangen wird mit einer Einführung im Umgang mit dem Material Ton. Anhand von Bildbeispielen wird die enorme Bandbreite an Möglichkeiten gezeigt, die das Material Ton bietet, vermittelt das Seminar, was das Material nicht so gut kann. Mit Ton kann man wunderbar und auch schnell visualisieren, skizzieren, Dinge erschaffen. Auf experimentelle Weise tasten wir uns an das Material heran. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Wir suchen neue Möglichkeiten, bei denen ein vielleicht abwegiger, zufälliger Ansatz sehr viele brauchbare Fragen eröffnen kann.

Wir erörtern, welche Werkzeuge zum Arbeiten mit Ton benötigt werden, eventuell müssen eigene Werkzeuge entwickelt oder erfunden werden. Es werden Formen aufgebaut (massiv), aufgeschnitten, ausgehöhlt und wieder zusammengesetzt, und es werden Formen von vornherein keramisch (dünnwandig) aufgebaut. Wir steigen auch in die Welt des Formenbaus ein, das Herstellen von Negativformen aus Gips, als Vorstufe einer Arbeitsweise mit keramischen Gießmassen, aber auch für den normalen Ton und andere Materialien, wie Beton, Silikon, usw.  Schritt für Schritt werden wir die Arbeitsweisen mit Bedacht durchführen. Keramik ist fragil und nur beim Skizzieren schnell.

Jede(r) erarbeitet ein eigenes Projekt. Hierbei wird auch auf die Konzeptarbeit großen Wert gelegt.

Es ist nur möglich, pro Person einen der beiden Tonkurse im laufenden Semester zu belegen.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Stranger Than Fiction

Maik Ronz

Seminar, Di. 10:15 – 11:45 Uhr und Blocktermine

Beginn: Di., 26.10.2021

Dieses Seminar findet im Rahmen einer Kooperation der Kunstwissenschaft mit dem künstlerischen Arbeiten im Arbeitsbereich Plastik statt. Es kann sowohl begleitend zur der Veranstaltung von Christin Ruppio „This Brutal World – Brutalismus im Film“ (Di., 10:15 –11:45 Uhr) oder separat belegt werden.

Ausgangspunkt und Untersuchungsgegenstand ist die polarisierende Architektur des Brutalismus. Im kunstwissenschaftlichen Seminar geht es um die architekturhistorischen Theorien und gesellschaftlichen Visionen, die hinter dem Begriff Brutalismus stehen und wie die Inszenierung brutalistischer Bauten in Filmen wie  beispielsweise „A Clockwork Orange“ (1971) eine negative Konnotation mitgeprägt haben. Im künstlerischen Arbeiten untersuchen wir das formale Potential dieser Architekturepoche. Ziel dieser Auseinandersetzung sind szenografische Installationen, Bühnenbilder, Filmarchitektur und Kullissenbau im Modell sowie 1:1.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Mapping Mobility

Prof. Martin Kaltwasser und Oanh Nguyen

Vertiefungsseminar, Di. 14 – 18 Uhr

Beginn: 26.10.2021

Digitale Karten, Pläne, Leitsysteme, Google Maps und GPS bestimmen unser Leben. Google Maps führt uns durchs Leben, zeigt uns den Weg, nimmt uns die Orientierungslosigkeit und den Orientierungssinn. Ohne Navi-Apps sind wir total verloren. Willkommen in der Welt des Mapping. Kartographie, geographische Wirklichkeitserfassung, graphische Abbildungs- und Interpretationstechniken unseres Planeten und aller bekannten menschlichen Lebensbereiche sind genauso alt wie die Menschheit. Sie gehen einher mit dem Gebrauch des Mapping als universelles Werkzeug zur Weltneuerfindung, Vorausplanung und Konstruktion von Wirklichkeit, zur Kontrolle und Manipulation. Mapping ist eine hochausdifferenzierte Weltsprache, die sich stets zwischen Zwei- und Dreidimensionalität bewegt und uns in ihrer digitalen Neuausrichtung immer umfassender vereinnahmt.

In diesem Seminar untersuchen und mappen wir mobile und immobile Mobilitätsräume.

Im ggf. digitalen Wintersemester werden wir digitales Mapping und die nötigen Tools und Anwendungsprograme dafür erlernen, Maps von Mobilitätsräumen produzieren und diese einer Öffentlichkeit zugänglich machen.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Kolloquium

Prof. Martin Kaltwasser

Mi. 16 – 20 Uhr

Beginn: 27.10.2021

Gesprächswerkstatt für laufende Arbeitsprozesse eigener Werke. Annäherung, Findungsprozesse, Reflexion und Präsentation der eigenen Position und der anderer Künstler. Besprechung von avisierten Prüfungsarbeiten (Modulabschluss- Fachpraktische Prüfung, Examenskandidaten/innen). Hier kann der Stand der künstlerischen Arbeit vorgestellt werden, Ideen für weitere Arbeiten im Diskurs entwickelt und Prüfungen besprochen werden. Dabei wird der Blick auf die eigene Arbeit geschärft und die Frage der eigenen Kernfragestellungen, Konzepte, Techniken und  Visionen verdichtet, auch im Vergleich zu ähnlichen Positionen. Das Kolloquium bietet aber auch Platz für Exkursionen, Atelierbesuche, Filmscreenings und weiterreichende, interdisziplinäre, auch über die Kunst hinausgehende Themen und Diskussionen. Sonderthema im SoSe 2021: Input-Vorträge, Präsentationen und Filme zu Frauen in der internationalen zeitgenössischen Bildhauerei, Installationskunst, multimedialen Kunst, Performancekunst und im Kunstbusiness.

Das Kolloquium ist für alle Interessierten offen. Für eine Anrechnung ist eine regelmäßige Teilnahme erforderlich.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Make Campus Great Again

Prof. Martin Kaltwasser und Maik Ronz

Seminar, Do. 10 – 12 Uhr

Beginn: 28.10.2021

Für die Einen aufgrund der digitalen Semester ein völlig unbekannter Ort. Für die Anderen ein vermeintlich bis ins letzte Detail vertrautes Terrain: Unser Uni-Campus. Wer kennt ihn wirklich? Gibt es unbekannte verborgene Kleinode? Wer war überhaupt schon auf dem Südcampus? Wer kennt die größte renaturierte Autobahn des Ruhrgebiets?

In diesem Praxisseminar erkunden wir den TU-Campus auf Herz und Nieren, räumliche Potentiale, Aufenthaltsqualitäten, soziale und kommunikative Hotspots, auf Möglichkeitsräume und Veränderungspotentiale. Wir ermitteln Grundlagen einer Psychogeographie des Raums, die in materiellen Veränderungen, Ergänzungen, räumlichen oder multimedialen Interventionen und künstlerischen Eingriffen in diesen Raum münden. Dazu dient unser Campus als konkretes wie grenzenloses Labor, als künstlerischer Spielraum mit Publikumsverkehr.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Know Your Tools: Video I

Marvin Eil

Seminar, Do. 16 – 18 Uhr

Kursbeginn: 21.10.2021

In diesem Kurs werden im Mac-Pool der Plastikhallen die Basiskenntnisse der Technik des Videoschnitts vermittelt. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. 

Wir filmen, schneiden und bekommen einen Einblick in die Kunstform Video Art. Wir lernen das Videoschnittprogramm DaVinci Resolve kennen, den Umgang mit der Kameratechnik sowie durch einfache Übungen die Herstellung eines Kurzfilms. Kleine Übungen laden zu verschiedenen Zugangsweisen zum Filmen und zum Videoschnitt ein: Möglichkeiten des Gebrauchs von Schnitten, Effekten, Audiosamples sowie Found Footage, die zu konzeptionellen oder experimentellen künstlerischen Videoarbeiten führen. Im Anschluss können Videos selbstständig hergestellt werden. Ziel ist es, ein selbstständig produziertes Video zu präsentieren.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Video II: Installation

Marvin Eil

Seminar, Do. 12 – 14 Uhr

Kursbeginn: 21.10.2021

Der Kurs setzt Basiskenntnisse der Technik des Videoschnitts voraus. 

Im Gegensatz zu Video I verlagert Video II den Fokus von der Technik des Filmens und Videoschnitts zum Inhalt und zur Präsentationsform von Video Art. Wir schauen uns im Mac-Pool der Plastikhallen verschiedene Videokunstinstallationen von prominenten und weniger prominenten Vertreter:innen der Kunstform Video Art an, experimentieren im Videoschnittprogramm DaVinci Resolve, entwickeln eigene Videoarbeiten und probieren unterschiedliche Präsentationsformen abseits des Computerbildschirms aus. Ziel ist es, ein selbstständig produziertes Video als Videoinstallation zu präsentieren.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

 

Know Your Tools: Metallwerkstatt

Ralf Reinhardt

Übung oder Einzeleinführungen, Fr. 10 – 12 Uhr

Kursbeginn: 22.10.2021

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Know Your Tools“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem Werkzeug oder einer Herstellungs/Handwerks/Produktions-methode.

Unser Metallatelier in den Hallen hat das Equipment für verschiedene Metalltechniken. Hier werden verschiedene Schweißtechniken erlernt, damit in späteren Seminaren die Schweißgeräte frei genutzt werden können. Ferner wird die Bedienung der verschiedenen Metallschleifgeräte, Sägen und diverse Werkzeugen eingeübt. Im Anschluss kann die Werkstatt genutzt werden, um selbstständig zu arbeiten. Die Credits werden durch eine aktive Teilnahme und sichtbare Arbeitsprozesse erworben. Die Dokumentation des kreativen Prozesses als eigene Gestaltungsarbeit kann zu einem zusätzlichen Modulabschluss führen.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1_6; KA2_3; KA5_3

 

Material Total: Holziology

Prof. Martin Kaltwasser und Maik Ronz

Kompaktseminar, 7. – 11.2.2022

In dem fortlaufenden Praxisseminar „Material Total“ widmen sich die TeilnehmerInnen jeweils einem einzigen Material. Voll und ganz. Daraus wird alles geschöpft. Weniger ist mehr.

Holz ist das demokratischste Material der Welt! In diesem Seminar soll das Bewusstsein für die besondere Eigenschaft des Materials Holz geschärft werden. Neben der Erprobung bildhauerischer und handwerklicher Techniken soll es auch um die Entwicklung künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten und Strategien im Umgang mit diesem natürlich gewachsenen Rohstoff, aber auch mit Holzwerkstoffen, Holzabfallprodukten, Altholz und Sperrmüll gehen.

Unter fachlicher Anleitung findet eine Einführung in die speziellen Werkzeuge und Techniken der Holzbearbeitung, Holzbildhauerei und Holzkonstruktion statt. Ebenso werden die spezifischen Eigenschaften des Materials näher beleuchtet. Ziel des Seminars wird die Realisierung dreidimensionaler künstlerischer Arbeiten ausschließlich mit Holz und Holzwerkstoffen sein.

Modul-Codes:

BA – LABG 2016: KA1 – KA14, MA – LABG 2016: KA15 – KA21

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.